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Bayer hat offenbar Interesse an Merck & Co-Sparte

12.02.2014, 23:59 Uhr

Von Dana Cimilluca, Jonathan D. Rockoff und Eyk Henning

Bayer bereitet offenbar ein Gebot für eine Reihe von gut eingeführten Marktentöchter der amerikanischen Merck & Co vor. Dazu gehören die Sonnenschutz-Marke Coppertine und das Allergiepräparat Claritin. Wie es von informierten Personen heißt, ist auch die britische Reckitt Benckiser interessiert. Insgesamt geht es um ein Volumen von zehn Milliarden Dollar oder mehr.

Merck hat bereits gesagt, dass die Geschäftsbereiche zum Verkauf stehen. Nun sind offenbar bereits vorab Gebote eingegangen, wie eine informierte Person sagt. In der nächsten Woche sollen dann Gespräche mit den Interessenten geführt werden.

Von Analystenseite wurde bereits länger über eine Veräußerung oder ein Joint Venture in irgendeiner Form spekuliert - und zwar seit Merck mit der Übernahme von Schering-Plough 2009 auch deren Consumer-Geschäft geerbt hatte. In jüngster Zeit hat sich Merck in Richtung eines Komplett-Verkaufs bewegt. Merck-CEO Ken Frazier hat oftmals betont, dass das Consumer-Geschäft stark in Nordamerika konzentriert und nicht ausreichend auf dem Weltmarkt präsent sei.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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