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Bayer beschafft sich am Kapitalmarkt Geld für jüngsten Milliarden-Zukauf

25.06.2014, 17:46 Uhr

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Bayer hat sich wie angekündigt am Kapitalmarkt Geld für seinen jüngsten Milliarden-Zukauf beschafft. Die Leverkusener begaben dazu zwei Hybridanleihen im Volumen von insgesamt 3,25 Milliarden Euro. Der DAX-Konzern hatte Anfang Mai für 14,2 Milliarden US-Dollar das Geschäft mit frei verkäuflichen Medikamenten des US-Pharmakonzerns Merck & Co übernommen. Der Kaufpreis wurde zunächst von einem Bankenkonsortium zwischenfinanziert; mit den Hybridanleihen will Bayer diese Brückenfinanzierung nun zum Teil ablösen.

Laut Bayer waren die beiden Hybridanleihen gefragt - das Orderbuch war mehr als dreifach überzeichnet. Die erste Tranche über 1,75 Milliarden Euro hat eine Laufzeit von 61 Jahren und einen Kupon von 3,0 Prozent. Bayer hat erstmals im Jahr 2020 eine vorzeitige Kündigungsoption. Die zweite Tranche über 1,5 Milliarden Euro hat eine Laufzeit von 60 Jahren, hier beträgt der Kupon 3,75 Prozent. Diese Tranche kann ab dem Jahr 2024 vorzeitig durch Bayer gekündigt werden. Die Kupons werden ab 2020 bzw. 2024 in regelmäßigen Abständen neu festgesetzt.

Wie Bayer weiter erläuterte, sind die Anleihebedingungen so strukturiert, dass die Rating-Agenturen ihnen 50 Prozent Eigenkapitalcharakter beimessen. Bayer will die Akquisition so gestalten, dass das A-Rating erhalten bleibt, und hatte versprochen, dabei ohne Kapitalerhöhung auszukommen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/brb/jhe

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June 25, 2014 11:46 ET (15:46 GMT)

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