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Tech-Riesen legen Kartellstreit mit Angestellten bei

24.04.2014, 22:32 Uhr

Vier große Techkonzerne aus dem Silicon Valley haben einen Vergleich mit 64.000 Angestellten geschlossen, die gemeinsam gegen sie geklagt hatten. Die Kläger hatten Apple, Google, Intel und Adobe vorgeworfen, ein Gehaltskartell gebildet zu haben, indem sie sich gegenseitig keine Mitarbeiter abwarben und die Löhne drückten. Die genauen Einzelheiten des Vergleichs wurden zunächst nicht genannt.

Kelly Dermody, Anwältin der Kläger, gab die Einigung bekannt. "Das ist eine ausgezeichnete Lösung des Falls, von der die beteiligten Kläger profitieren werden", sagte sie in einer Erklärung. Die Angestellten hatten Schadensersatz von 3 Milliarden US-Dollar gefordert. Nach US-Kartellrecht hätte diese Summe auf 9 Milliarden verdreifacht werden können. Bereits im vergangenen Jahr war es zu einer gütlichen Einigung mit den Firmen Lucasfilm, Pixar und Inuit über insgesamt 20 Millionen Dollar gekommen. 2010 hatte auch das US-Justizministerium in der Angelegenheit ermittelt.

In vorgerichtlichen Anhörungen waren E-Mails von Spitzenmanagern wie dem ehemaligen Apple-Chef Steve Jobs und dem früheren Google-Chef Eric Schmidt aufgetaucht, die zeigten, wie sich diese über Anstellungspläne absprachen.

Der Prozessauftakt war für den 27. Mai angesetzt. Beobachter hatten erwartet, dass die Konzerne sich den Gang vor Gericht und neue Negativschlagzeilen über ihre Spitzenmanager ersparen wollten.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

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April 24, 2014 16:32 ET (20:32 GMT)

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