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AXA muss in New York Rekordstrafe zahlen

17.03.2014, 19:45 Uhr

Von Leslie Scism

Der französische Versicherungskonzern AXA ist in New York wegen unzureichender Pflichtmitteilungen mit einer Strafe der Finanzaufsicht belegt worden. Die Strafe beläuft sich zwar nur auf 20 Millionen US-Dollar. Das ist jedoch die höchste Summe, die die Behörde je gegen einen Versicherer verhängt hat.

Das New York State Department of Financial Services hatte beklagt, dass AXA den Regulierer nicht adäquat über Veränderungen bei einigen Rentenversicherungsprodukten informiert hatte. Davon seien zehntausende New Yorker Kunden betroffen gewesen. Wenn es um Rentenversicherungsprodukte gehe, müssten die Anbieter alles tun, um Veränderungen, die Einfluss auf die Rendite haben können, den Versicherten zu erklären, sagte der Chef des Regulierers, Benjamin M. Lawsky.

AXA gestand kleinlaut ein, das Unternehmen hätte den Finanzaufseher besser informieren müssen. Die Franzosen wollen sich nun anstrengen, um mit den eigenen Geschäftspraktiken zu den besten Anbietern der Branche zu gehören. Dies gelte auch für die Kommunikation mit dem Regulierer.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

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March 17, 2014 14:45 ET (18:45 GMT)

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