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Börse

RHÖN-KLINIKUM

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Rhön-Klinikum erreicht bei Aktienrückkauf Quote von knapp 47 Prozent

18.11.2014, 15:41 Uhr

Von Heide Oberhauser-Aslan

Die Krankenhauskette Rhön-Klinikum hat die ins Auge gefasste Andienungsquote bei ihrem Aktienrückkaufprogramm so gut wie erreicht. Wie der fränkische Klinikbetreiber mitteilte, sind bis zum Ende der Annahmefrist am 14. November insgesamt 64.750.140 Rhön-Aktien angedient worden. Das entspricht einem Anteil von ca 46,84 Prozent des ausgegebenen Grundkapitals. Ziel war ursprünglich, Aktien von bis zu 47,6 Prozent des Grundkapitals, knapp 65,8 Millionen Stück zurückzuerwerben. Dafür hatte das Unternehmen 1,7 Milliarden Euro in der Kasse.

Das mittlerweile stark geschrumpfte Unternehmen hatte am 15. Oktober ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm mit handelbaren Andienungsrechten gestartet, um auf diesem Wege kursschonend einen Großteil des Verkaufserlöses, der aus der Veräußerung von Kliniken an Fresenius stammt, an die Aktionäre auszukehren.

Der in dieser Form in Deutschland erstmals durchgeführte Aktienrückkauf sei mit einer finalen Andienungsquote von rund 98,4 Prozent des Rückkaufvolumens ein voller Erfolg und ein deutlicher Vertrauensbeweis des Marktes sagte CFO Jens-Peter Neumann. Das Unternehmen habe damit einen wesentlichen Schritt zur Anpassung des Eigenkapitals an den veränderten Unternehmenszuschnitt vollzogen.

Der Angebotspreis für die Aktien hatte bei 25,18 Euro gelegen. Das Andienungsverhältnis hatte 21:10 betragen, das heißt jeweils 21 solcher Andienungsrechte hatten den Inhaber zum Verkauf von 10 Rhön-Klinikum-Aktien zum Preis von jeweils 25,18 Euro berechtigt.

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Kontakt zum Autor: heide.oberhauser@wsj.com

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November 18, 2014 09:41 ET (14:41 GMT)

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