BUSINESS WIRE: Veevas Kartellrechtsklage gegen IQVIA schreitet mit breiter Unterstützung der Branche voran

27.02.2020, 10:18 Uhr

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Veeva weitet rechtliche Schritte auf weitere Veeva-Software-Anwendungen aus, während IQVIA versucht, die Monopolstellung weiter auszubauen

Ein günstiges Urteil würde Life-Science-Unternehmen endlich die Freiheit geben, die Software- und Datenprodukte ihrer Wahl zu nutzen

BARCELONA, Spanien --(BUSINESS WIRE)-- 27.02.2020 --

Veeva Systems (NYSE: VEEV) gab heute bekannt, für seine Kartellrechtsklage gegen IQVIA (NYSE: IQV) breite Unterstützung seiner Kunden zu erhalten. Sechs der größten globalen Pharmaunternehmen waren an den mehr als 70 Zeugenaussagen beteiligt, die im Rahmen der Tatsachenfeststellungsphase des Falles gesammelt wurden. Da die erste Klage erfolgreich voranschreitet, reichte Veeva diese Woche einen Antrag ein, die Klage auf weitere Veeva-Softwareanwendungen auszudehnen, die von IQVIA-Kunden nicht für IQVIA-Daten verwendet werden dürfen.

"Wettbewerb und ein offener Markt sind der Schlüssel zu einer gesunden Wirtschaft und sind für die Technologie-, Software- und Datenmärkte unerlässlich", sagte Doug Bernheim, Vorsitzender der Wirtschaftsfakultät der Stanford University und Partner bei Bates White, LLC. "Das Kartellrecht schützt die Kunden davor, dass ein einzelnes Unternehmen die Macht und Kontrolle über die Entscheidungen der Kunden beansprucht, und das Gesetz sollte durchgesetzt werden, wenn der Wirtschaft die Vorteile des Wettbewerbs vorenthalten werden."

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IQVIA missbraucht seit langem seine Monopolstellung, um Kunden und den Wettbewerb einzuschränken. Seit 2014 hat IQVIA Unternehmen daran gehindert, OneKey-Referenzdaten mit der Veeva-Stammdatenverwaltungssoftware, Veeva Network Customer Master, zu verwenden. In den vergangenen zwei Jahren begann IQVIA außerdem mit der Einschränkung der Nutzung aller IQVIA-Daten mit Veeva Nitro, einem kommerziellen Data Warehouse der nächsten Generation, Veeva Andi, einer Anwendung für künstliche Intelligenz (KI) und anderen Veeva-Softwareanwendungen.

Nachdem drei Jahre lang vergeblich versucht wurde, mit IQVIA in gutem Glauben auf eine Lösung bezüglich der Stammdatenverwaltungssoftware von Veeva hinzuarbeiten, reichte Veeva 2017 die erste kartellrechtliche Klage ein, um die lange Vorgeschichte des wettbewerbswidrigen Verhaltens von IQVIA zu beenden. Der Antrag von IQVIA, diesen Fall abzuweisen, ist gescheitert, und die Tatsachenfeststellung ist nun im Wesentlichen abgeschlossen. Der Prozess wird voraussichtlich Ende 2021 stattfinden.

Veeva reichte 2019 eine zweite Kartellrechtsklage ein, um gegen die anhaltenden missbräuchlichen Beschränkungen von IQVIA gegenüber Kunden vorzugehen, diesmal im Zusammenhang mit dem kommerziellen Data-Warehouse-Produkt von Veeva. Nun erweitert Veeva den Umfang dieser Klage, um die immer länger werdende Liste von Veeva-Softwareanwendungen abzudecken, deren Nutzung durch IQVIA verhindert wird, darunter auch das KI-Produkt von Veeva.

"Das Kartellrecht hat die Verbraucher seit langem vor Plattformanbietern wie IQVIA geschützt, die versuchen, ihre Marktdominanz von einem Produkt auf ein anderes auszudehnen, indem sie ihren Kunden den Zugang zu alternativen, besseren Lösungen von konkurrierenden Anbietern verwehren", sagte Keith Sharfman, Professor für Recht an der St. John's University School of Law. "Wenn der Fall Veeva gegen IQVIA erfolgreich ist, wird er Kunden, die derzeit daran gehindert werden, die Daten und Software ihrer Wahl zu nutzen, befreien."

Veeva will die Beschränkungen, die IQVIA den Unternehmen auferlegt, aufheben. Erfolgreiche Urteile würden IQVIA für immer daran hindern, die Wahlmöglichkeiten der Kunden zu unterbinden. Veeva setzt sich dafür ein, eine erfolgreiche Lösung für die Industrie zu erzielen, die IQVIAs langjährige Vergangenheit des Monopolmissbrauchs beendet, ungeachtet der grundlosen Behauptungen und Anträge von IQVIA, die versuchen, den Fall vor Gericht zu verhindern.

"IQVIA schadet der Life-Science-Industrie, indem das Unternehmen Datenvereinbarungen mit Dritten unterbindet, wodurch sich letztendlich der Zugang zu Behandlungen für die Patienten, die sie benötigen, verzögert", sagte Peter Gassner, Gründer und CEO von Veeva. "Wir haben sehr gute Argumente gegen IQVIA aufgebaut, und die Beweise häufen sich weiterhin. Wir werden weiterhin das Beste für unsere Kunden tun, trotz der Versuche von IQVIA, diesen Fall nicht vor Gericht zu bringen. Vielen Dank an die vielen biopharmazeutischen Unternehmen aus der gesamten Branche, die die missbräuchlichen monopolistischen Praktiken von IQVIA bezeugt haben."

Kunden, die mit Datenbeschränkungen von IQVIA konfrontiert sind, sollten ihre Bedenken direkt an IQVIA richten und alternative Anbieter für Daten- und CRO-Dienste in Betracht ziehen. Um über den Stand der Kartellrechtsklage von Veeva gegen IQVIA auf dem Laufenden zu bleiben, besuchen Sie veeva.com/NoDataRestrictions.

Über Veeva Systems

Veeva Systems Inc. ist der Marktführer im Bereich von Software auf Cloud-Basis für die internationale Life-Sciences-Branche. Veeva hat sich der Innovation, höchster Produktqualität und dem Kundenerfolg verpflichtet. Das Unternehmen betreut mehr als 800 Kunden, von den größten Pharmakonzernen der Welt bis hin zu neu gegründeten Biotechfirmen. Veeva hat seinen Hauptsitz in der San Francisco Bay Area und verfügt über Niederlassungen in ganz Nordamerika, Europa, Asien und Lateinamerika. Weitere Informationen finden Sie unter veeva.com/eu.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über den Zeitpunkt, die Auswirkungen und den Ausgang des Kartellverfahrens von Veeva gegen IQVIA, die Auswirkungen der Praktiken von IQVIA auf die Life-Science-Branche, Veeva und Veevas Kunden, die Fähigkeit von Veeva-Kunden, Veeva-Produkte zu verwenden, und die allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen, insbesondere in der Life-Science-Branche. Alle in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf Veevas aktuellen Plänen und Erwartungen und stellen keine Zusicherung dar, dass diese Pläne oder Erwartungen erreicht werden. Diese zukunftsgerichteten Aussagen stehen für die Erwartungen von Veeva zum Zeitpunkt dieser Pressemitteilung. Spätere Ereignisse könnten dazu führen, dass diese Erwartungen sich ändern, und Veeva lehnt jegliche Verpflichtung zu einer Aktualisierung der zukunftsgerichteten Aussagen in der Zukunft ab. Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich davon abweichen. Zusätzliche Risiken und Unsicherheiten, die sich auf die Finanzergebnisse von Veeva auswirken könnten, sind unter den Überschriften "Risikofaktoren" ("Risk Factors") und "Stellungnahme und Analyse der Unternehmensleitung zur finanziellen Lage und den Geschäftsergebnissen" ("Management's Discussion and Analysis of Financial Condition and Results of Operations") in der Einreichung des Unternehmens auf Formular 10-Q für den zum 31. Oktober 2019 zu Ende gegangenen Zeitraum enthalten. Diese ist auf der Website des Unternehmens unter veeva.com im Bereich für Investoren und auf der Website der SEC unter sec.gov verfügbar. Weitere Informationen zu potenziellen Risiken, die sich auf die tatsächlichen Ergebnisse auswirken könnten, werden in anderen Einreichungen enthalten sein, die Veeva gelegentlich bei der SEC vorlegt.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Roger Villareal
Veeva Systems
+1 925 264 8885
roger.villareal@veeva.com

Kiran May
Veeva Systems
+44-796-643-2912
kiran.may@veeva.com

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