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Samstag, 24. August 2019

Börse

GlobeNewswire: Roche erweitert globales Zugangsprogramm über HIV hinaus auf diagnostische Tests für Tuberkulose, Hepatitis und humanes Papillomavirus

22.07.2019, 07:00 Uhr

Roche erweitert globales Zugangsprogramm über HIV hinaus auf diagnostische
Tests für Tuberkulose, Hepatitis und humanes Papillomavirus Der Zugang zu
innovativen diagnostischen Lösungen wird die Ziele der
Weltgesundheitsorganisation zur Ausrottung von Infektionskrankheiten
unterstützen Die am stärksten betroffenen Ländern werden einen verbesserten
Zugang zu verlässlichen Diagnostika für das Krankheitsmanagement bekommen Die
Früherkennung von Infektionskrankheiten mit Diagnostika hilft Ärzten, Leben zu
retten


Basel, 22. Juli 2019 - Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute bekannt,
dass ihr globales Zugangsprogramm über HIV hinaus ausgeweitet wird auf
Mycobacterium tuberculosis (MTB), Hepatitis B und C (HBV und HCV) sowie humanes
Papillomavirus (HPV). Dies gilt für Länder mit niedrigem und mittlerem
Einkommen, in denen die Krankheitslast am grössten ist. Die Ausweitung des
globalen Zugangsprogramms unterstreicht das Engagement von Roche, den Zugang zu
kostengünstigen Ressourcen zu verbessern, Ausbauprogramme umzusetzen und in den
Regionen mit dem grössten Bedarf zur Ausrottung von Krankheiten beizutragen.

«Mit wirksamen Behandlungsmöglichkeiten für diese Infektionskrankheiten und
besserem Zugang der Patienten zu Diagnostika kann die Früherkennung helfen,
Leben zu retten und Leid zu lindern», so Michael Heuer, CEO von Roche
Diagnostics. «Als führendes Unternehmen in der Diagnostik von
Infektionskrankheiten setzt sich Roche für die Ziele zur weltweiten Ausrottung
von Krankheiten ein.»

«Dank des Zugangs zu modernster Diagnostik werden mehr Patienten richtig
diagnostiziert und gut behandelt, und das wiederum rettet Leben», sagt David
Ripin, Chief Science Officer der Clinton Health Access Initiative (CHAI). «Wir
begrüssen die Entscheidung von Roche, neben den bereits bereitgestellten
HIV-Viruslasttests und der Frühdiagnostik bei Säuglingen den Zugang zu Tests
auf Hepatitis, Tuberkulose und HPV (die Hauptursache von Gebärmutterhalskrebs)
in ihr globales Zugangsprogramm aufzunehmen. Dies ermöglicht es
Gesundheitssystemen, transparente und einheitliche Preise für diese wichtigen
Tests anzubieten. Die CHAI schätzt die verlässliche Partnerschaft mit Roche in
dem Bemühen, Diagnostika in allen gut optimierten diagnostischen Laborsystemen
weltweit verfügbar zu machen.»

«Erschwingliche Preise können darüber entscheiden, ob ein Patient eine
hochwertige Diagnose erhält oder nicht», sagt Catharina Boehme, CEO der
Foundation for Innovative New Diagnostics (FIND) - eine globale gemeinnützige
Organisation, die sich der Entwicklung und Bereitstellung von Diagnostika für
Krankheiten wie TB und HCV widmet. «FIND ist stolz darauf, mit Roche bei der
Erweiterung des Global Access Programms für diese tödlichen Krankheiten
zusammenzuarbeiten, indem wir ihren TB Test unterstützen.»

Der Zugang zu Screening, Früherkennung und Prävention von Übertragungswegen
reduziert die Ausbreitung von Krankheiten. Tuberkulose ist ein grosses
Gesundheitsproblem und weltweit die häufigste Todesursache durch
Infektionskrankheiten. Der Zugang zu diagnostischen Tests auf Hepatitis (HBV
und HCV) verbessert die Aussichten, diese chronischen Infektionen auszurotten.
Und durch das Screening mit HPV-DNA-Tests können Frauen mit erhöhtem Risiko für
Gebärmutterhalskrebs genauer identifiziert werden als mit anderen Testmethoden.
1 Dank Impfung und Screening ist Gebärmutterhalskrebs heute eine vermeidbare
Erkrankung. 2 Wichtig zu wissen ist auch, dass eine HPV-Infektion das Risiko
für eine HIV-Übertragung sowohl für Männer als auch für Frauen erhöhen kann. 3
Ausserdem haben mit HIV lebende Frauen ein vier- bis zehnmal so hohes Risiko,
Gebärmutterhalskrebs zu entwickeln. 4 Das Screening auf Koinfektion (HIV und
HPV) kann Entscheidungen des Krankheitsmanagements wesentlich verbessern und
eine angemessene Patientenversorgung ermöglichen.

Das globale Zugangsprogramm umfasst jetzt molekulare Diagnostika für
HIV-1-Viruslast, die HIV-1- und HIV-2-Frühdiagnose bei Säuglingen, die cobas®
Plasma Separation Card - eine innovative Karte zur Entnahme von Plasmaproben,
Diagnostika für MTB und MTB - RIF/INH, Hepatitis B und C sowie humanes
Papillomavirus. Alle diese Assays laufen auf den cobas®
4800/6800/8800-Plattformen für unterschiedliche Durchsatzanforderungen und
werden mit der cobas® Plasma Separation Card ermöglicht, die den
Probentransport aus entlegenen Regionen ins Labor zur Weiterverarbeitung
vereinfacht.

Über die Ziele der Weltgesundheitsorganisation zur Ausrottung von Krankheiten
Der optimale Einsatz von Diagnostika wird entscheidend dazu beitragen, die
WHO-Ziele bezüglich der Ausrottung von Infektionskrankheiten zu erreichen. Das
90-90-90-Ziel der UNAIDS für HIV bis zum Jahr 2020 sieht vor, dass 90 Prozent
aller HIV-infizierten Menschen ihren HIV-Status kennen, 90 Prozent aller
diagnostizierten HIV-Patienten eine konsequente antiretrovirale Therapie
erhalten, und bei 90 Prozent aller Behandelten eine dauerhafte
Virusunterdrückung erreicht wird.

Für Hepatitis hat die Weltgesundheitsorganisation die Ziele ausgegeben, neue
chronische Infektionen um 90 Prozent zu reduzieren und die Sterblichkeit
gegenüber der Ausgangsbasis von 2015 um 65 Prozent zu senken. 5

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Gebärmutterhalskrebs ist durch Impfung, Screening und gegebenenfalls
Behandlung vermeidbar. Die vorläufigen Ziele bis 2030 für die Ausrottung von
Gebärmutterhalskrebs umfassen eine HPV-Impfrate von 90 Prozent für Mädchen ab
15 Jahren, das Screening von 70 Prozent aller Frauen im Alter von 35 und 45
Jahren mit einem Hochpräzisionstest und entsprechender Nachsorge sowie die
Behandlung und Versorgung von 90 Prozent der identifizierten Frauen mit
Gebärmutterhalskrebs. 6

Die Ziele der WHO für die Ausrottung von Infektionen mit Mycobacterium
tuberculosis bis 2035 sehen eine Senkung der Sterberate um 95 Prozent, eine
Reduktion der Neuerkrankungen (Inzidenz) um 90 Prozent und 0 Prozent
Notstandskosten vor. 7

Über das globale Zugangsprogramm von Roche (Roche Global Access Program)
Im Jahr 2014 startete Roche das Global Access Program für einen besseren
Zugang zu HIV-Diagnostika. In Partnerschaft mit Landesregierungen, örtlichen
Gesundheitseinrichtungen und internationalen Organisationen, darunter UNAIDS,
CHAI, Unitaid, PEPFAR (U.S. President's Emergency Plan for AIDS Relief), der
Globale Fonds und die CDC (Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention des
US-Gesundheitsministeriums), hat Roche Programme ins Leben gerufen, die über
die Bereitstellung von diagnostischen Tests hinausgehen sollten. Seit seiner
Gründung haben sich das Angebot und die geografische Reichweite des Programms
erheblich erweitert, das nun den teilnehmenden Organisationen in Ländern mit
der höchsten Krankheitsrate besseren Zugang zu erschwinglichen Diagnostika
bietet. Vor kurzem wurde die innovative cobas® Plasma Separation Card in das
globale Zugangsprogramm aufgenommen. Die Karte ist das einzige Produkt zur
Probennahme von Plasma mit CE-Kennzeichnung, die den Sensitivitätsstandard der
Weltgesundheitsorganisation von < 1000 cp/ml erfüllt.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) leben zurzeit über 36 Millionen
Menschen mit HIV auf der Welt. 8 Nur 21,7 Millionen erhalten eine
antiretrovirale Therapie, und nur bei 47 Prozent dieser Patienten ist das Virus
vollständig unterdrückt. 9

Tuberkulose ist ein grosses globales Gesundheitsproblem und weltweit die
häufigste Todesursache durch eine Infektionskrankheit. 10 Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass rund 1,7 Milliarden Menschen
mit MTB infiziert sind, und im Jahr 2017 schätzungsweise 10 Millionen
TB-Neuinfektionen und über 1,6 Millionen Todesfälle auftraten.

Die Virushepatitis ist nach wie vor eine grosse öffentliche
Gesundheitsbelastung. Jährlich sterben mehr als 1,34 Millionen Menschen daran,
und die Sterblichkeitsrate steigt weiter. 11 Schätzungsweise 71 Millionen
Menschen sind mit chronischer Hepatitis C infiziert 12 und 257 Millionen mit
Hepatitis B. 13 Am stärksten sind Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen
davon betroffen.

Nach Angaben der WHO treten jedes Jahr weltweit rund 570'000 neue Fälle von
Gebärmutterhalskrebs und 311'000 Todesfälle auf, und zwar fast 90 Prozent davon
in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. 14,15 In fast allen Fällen
ist das humane Papillomavirus (HPV) die Ursache, weshalb durch ein Screening
auf HPV-DNA Frauen mit erhöhtem Risiko identifiziert werden können. Durch
geeignete Impfung, Screening und Behandlung können nahezu 100 Prozent aller
Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen vermieden werden.

Über Roche
Roche ist ein globales Unternehmen mit Vorreiterrolle in der Erforschung und
Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika und ist darauf fokussiert,
Menschen durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres, längeres Leben zu
ermöglichen. Dank der Kombination von Pharma und Diagnostika unter einem Dach
ist Roche führend in der personalisierten Medizin - einer Strategie mit dem
Ziel, jeder Patientin und jedem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen
zu lassen.

Roche ist das grösste Biotech-Unternehmen weltweit mit differenzierten
Medikamenten für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten,
Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche ist auch der
bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika und gewebebasierten Krebstests
und ein Pionier im Diabetesmanagement.

Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu
verhindern, zu erkennen und zu behandeln und leistet einen nachhaltigen Beitrag
zur gesellschaftlichen Entwicklung. Zum Ziel des Unternehmens gehört es, durch
Kooperationen mit allen relevanten Partnern den Zugang von Patienten zu
medizinischen Innovationen zu verbessern. Auf der Liste der unentbehrlichen
Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute mehr als 30 von Roche
entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und
Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das zehnte Jahr in
Folge als das nachhaltigste Unternehmen innerhalb der Pharmabranche im Dow
Jones Sustainability Index.

Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz ist in über 100 Ländern tätig
und beschäftigte 2018 weltweit rund 94,000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im
Jahr 2018 investierte Roche CHF 11 Milliarden in Forschung und Entwicklung und
erzielte einen Umsatz von CHF 56,8 Milliarden. Genentech in den USA gehört
vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai
Pharmaceutical, Japan. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com .

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.

Referenzen
[1] Wentzensen N. et al. HPV-based cervical cancer screening - facts, fiction,
and misperceptions. Prev Med. 2017;98:33-5
[2]
https://www.who.int/reproductivehealth/call-to-action-elimination-cervical-cancer/en/
Abgerufen 08. Juli 2019
[3] http://www.unaids.org/en/cervical_cancer . Abgerufen 01. Nov. 2018
[4] WHO draft global strategy towards the elimination of cervical cancer as a
public health problem
https://www.who.int/docs/default-source/documents/cervical-cancer-elimination-draft-strategy.pdf
. Abgerufen 11. Juni 2019
[5] WHO. GLOBAL HEALTH SECTOR STRATEGY ON VIRAL HEPATITIS 2016-2021. 2016
[6] Quelle: WHO draft global strategy towards the elimination of cervical
cancer as a public health problem
https://www.who.int/docs/default-source/documents/cervical-cancer-elimination-draft-strategy.pdf
. Abgerufen 11. Juni 2019
[7] http://www.who.int/tb/post2015_strategy/en/ .  Abgerufen 01. Nov. 2018
[8] WHO HIV Key Facts.
http://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/hiv-aids . Abgerufen 15.
Okt. 2018.
[9] UNAIDS Global HIV & AIDS statistics - 2018 fact sheet. WHO HIV Key Facts.
http://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/hiv-aids . Abgerufen 18.
Okt. 2018.
[10] Weltgesundheitsorganisation. Global tuberculosis report 2018. Genf,
Schweiz; WHO, 2018.
[11] Global Hepatitis Report 2017 - World Health Organization. April 2017
[12] Polaris Observatory HCV Collaborators. Global prevalence and genotype
distribution of hepatitis C virus infection in 2015: a modelling study. Lancet
Gastroenterol Hepatol. März 2017;2(3):161-176.
[13] Polaris Observatory Collaborators. Global prevalence, treatment, and
prevention of hepatitis B virus infection in 2016: a modelling study. Lancet
Gastroenterol Hepatol. 2018.
[14] Bray F, Ferlay J, Soerjomataram I, Dikshit R, et al. Global cancer
statistics 2018: GLOBOCAN estimates of incidence and mortality worldwide for 36
cancers in 185 countries. CA: A Cancer Journal for Clinicians; 68(6): 394-424
[15]
http://www.who.int/cancer/prevention/diagnosis-screening/cervical-cancer/en/ .
Abgerufen 05. Nov. 2018

Medienstelle Roche-Gruppe
Telefon: +41 61 688 8888 / e-mail: media.relations@roche.com
- Nicolas Dunant (Leiter)
- Patrick Barth
- Ulrike Engels-Lange
- Karsten Kleine
- Barbara von Schnurbein
- Anja von Treskow




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Stand: 17.35 Uhr
250,00 Aktueller Kurs an Börse Xetra +1,63% / +4,00 Differenz zum Vortag zum Porträt zum Chart

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