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Freitag, 23. August 2019

Börse

Börsenlexikon

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Covered warrant

Bei Covered Warrants (gedeckte Optionsscheine) besitzt die Bank eine entsprechende Menge des zugrundeliegenden Wertes, also zum Beispiel eine ausreichende Anzahl von Aktien dieser Gesellschaft. Sie verkauft also ein Optionsrecht auf ihren Aktienbestand. Covered Warrants sind eigenständige, börsennotierte Wertpapiere. Sie berechtigen den Inhaber zum Bezug von bereits im Umlauf befindlichen Aktien, die in einem Sperrdepot des Emittenten festgelegt sind. Somit erhöht sich, im Gegensatz zu klassischen Warrants, die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien eines Unternehmens nicht. Bei einigen gedeckten Optionsscheinen behalten sich die Emittenten das Recht vor, statt Lieferung der zugrunde liegenden Aktien einen Barausgleich durchzuführen. Hat die emittierende Bank keinen Aktienbestand spricht man von ungedeckten Optionsscheinen. Covered Warrants gehören zu der Gruppe der Naked Warrants, sie werden daher in der Regel von Dritten und nicht von der Aktiengesellschaft selbst und ohne anhängende Anleihe/Genussscheine begeben.

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