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Europas Automarkt setzt Aufwärtstrend im Juni fort

17.07.2014, 08:00 Uhr

Die Neuzulassungen von Pkw in Europa sind den zehnten Monat in Folge wieder im Aufwärtstrend. Der Branchenverband ACEA berichtete für Juni in der EU sowie Island, Norwegen und der Schweiz über einen Anstieg der Neuzulassungen um 4,3 Prozent. Gut 1,2 Millionen Neufahrzeuge kamen damit auf die Straßen.

Allerdings war der Anstieg damit etwas geringer als im Schnitt der Vormonate. Im gesamten ersten Halbjahr stieg die Zahl der Neuzulassungen um 6,2 Prozent.

Der größte Markt Deutschland war zugleich der einzige unter den großen Autoregionen, der schrumpfte. Hier gingen die Neuzulassungen um 1,9 Prozent zurück. In Großbritannien rollten dagegen 6,2 Prozent mehr Pkw auf die Straßen als ein Jahr zuvor. In Frankreich als drittgrößtem Markt lag das Plus noch bei 2,5 Prozent. Viele der einstigen Krisenländer in Ost- und Südeuropa schafften zweistellige Zuwachsraten.

Von den einzelnen Herstellern schlugen sich die deutschen nur durchschnittlich. Marktführer Volkswagen reichte mit konzernweit plus 2,5 Prozent nicht an das Marktwachstum heran. Die Kernmarke VW bröckelte sogar um 2,8 Prozent. BMW schaffte ein Plus von 4,5 Prozent, während Daimler wegen der Rückgänge beim Smart 0,7 Prozent weniger Fahrzeuge aus den Werkstoren rollen ließ.

Vor allem Renault machte mit einem Zulassungsplus von 23,5 Prozent einen Sprung nach oben. Der GM-Konzern verzeichnete zwar Rückgänge, die Marken Opel und Vauxhall schafften aber einen Anstieg um 11,7 Prozent.

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Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

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July 17, 2014 02:00 ET (06:00 GMT)

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