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XETRA-SCHLUSS/DAX macht Abgaben im Schlussgeschäft wett

29.08.2014, 17:57 Uhr

Von Herbert Rude

Der Einfluss der Ukrainekrise auf den deutschen Aktienmarkt nimmt weiter ab. Der DAX stieg am Freitag um 0,1 Prozent auf 9.470 Punkte. Am Nachmittag sah es nach einer Wiederholung der Abgabewellen der vergangenen beiden Freitage aus. "Das waren wieder Verkäufe aus Angst vor einer Verschärfung der Ukrainekrise über das Wochenende", sagte ein Händler. Doch nun konnte der DAX die Verluste sogar mehr als wettmachen. Etwas gestützt wurde die Stimmung von guten US-Konjunkturdaten, mit denen der S&P-500 am US-Markt über die Marke von 2.000 Punkten zurückkehrte.

Allerdings stellte die DZ Bank die Marktteilnehmer wegen der Ukrainekrise bereits auf weitere Korrekturen bei den Gewinnschätzungen ein. "Die aktuellen Konsensschätzungen dürften in den kommenden Monaten weiter nach unten revidiert werden", so das Haus zur Wertpapierstrategie. Besonders im laufenden Quartal werde die Gewinnentwicklung der börsennotierten deutschen Unternehmen belastet. Derzeit rechnet der Marktkonsens laut DZ Bank noch mit einem Anstieg der Gewinne im DAX um 10 Prozent im laufenden und um 15 Prozent im kommenden Jahr.

Auf der Verliererseite ganz oben im DAX standen erneut die Aktien der Lufthansa mit einem Minus von 1,4 Prozent. Neben dem Streik belastete nun auch noch der Ausbruch des isländischen Vulkans Bardarbunga die Stimmung. Der Ausbruch war zwar nur relativ klein, als Vorsichtsmaßnahme hat Island aber den Luftraum über dem Vulkan bereits bis in eine Höhe von rund 5,5 Kilometern geschlossen. In der Vergangenheit hatten Vulkanausbrüche auf Island für erhebliche Umleitungen und damit Kosten für die Fluggesellschaften gesorgt.

Dagegen zogen vor allem die Kurse ausgewählter konjunkturresistenter Titel an. So stiegen Bayer um 0,9 Prozent, auch die Papiere der Energieversorger E.ON und RWE legten zu.

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August 29, 2014 11:57 ET (15:57 GMT)

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