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Vodafone verliert in Europa weiterhin an Umsatz

25.07.2014, 08:32 Uhr

Von Archibald Preuschat

Der weltweit tätige britische Telekomkonzern Vodafone verliert weiterhin an Umsatz. Jedoch habe sich der Rückgang der Erlöse verglichen mit den Vorquartalen etwas vermindert, stellte das Unternehmen heraus.

Auf organischer Basis, das heißt ohne Berücksichtigung von Zukäufen und Wechselkurseffekten, gab der Service-Umsatz im Juni-Quartal um 4,2 Prozent auf 9,45 Milliarden britische Pfund nach. Einem 7,9-prozentigen Umsatzrückgang in den europäischen Kernmärkten stand ein Umsatzplus von 4,7 Prozent in Ländern außerhalb Europas, etwa Indien, gegenüber.

Auch in Deutschland nahm Vodafone im Mobilfunk weniger ein. Hier gab der Umsatz aus mobilen Diensten um 4,9 Prozent nach. Die Monate April bis Juni markieren das erste Quartal von Vodafones laufendem Geschäftsjahr 2014/15. Im Vorquartal hatte Vodafone hierzulande noch 5,8 Prozent an Umsatz verloren. Erstmals profitierten die Briten in Deutschland auch von dem 10 Milliarden Euro schweren Zukauf von Kabel Deutschland. Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber konnte seinen Umsatz im Quartal um 5,8 Prozent steigern.

In seinem britischen Heimatmarkt fiel der Umsatz mit Diensten um 3,2 Prozent. Deutlicher waren die Umsatzverluste in Italien mit 16,1 Prozent nach 18,1 Prozent im Vorquartal. Lediglich in Spanien ging es stärker bergab. Hier verlor Vodafone 15,3 Prozent an Umsatz im Vorquartal waren es 12,6 Prozent.

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Vodafone hält nach ihren Erstquartalsergebnissen, die keine Ergebniskennzahlen enthalten, an den Finanzzielen für das Gesamtjahr fest.

Kontakt zum Autor: archibald.preuschat@wsj.com

DJG/apr/jhe

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July 25, 2014 02:32 ET (06:32 GMT)

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