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Mittwoch, 01. Oktober 2014

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MÄRKTE USA/Anleger dürften vorsichtig agieren

01.10.2014, 14:41 Uhr

Vorsichtig und zurückhaltend dürften die Börsianer an der Wall Street am Mittwoch zum Start agieren. Die Futures liegen 0,3 Prozent im Minus. Wichtige Daten und Termine stehen ins Haus und halten die Anleger im Zaum. Wenig Impulse brachte der vorbörsliche ADP-Arbeitsmarktbericht, der minimal besser ausfiel als erwartet. Am Mittwoch folgen im Reigen der Konjunkturdaten noch Bauausgaben und der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe. Außerdem gibt es noch zwei hochrangige Termine in der laufenden Woche: Die EZB-Pressekonferenz am Donnerstag und der offizielle Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Kräftig aufwärts geht es im vorbörslichen Geschäft mit Aktien von US-Pharma-Unternehmen, die im Bereich Ebola forschen. Hintergrund ist der erste Ebola-Fall in den USA. Aktien wie NanoViricides, Tekmira oder BioCryst steigen zwischen 8 und 30 Prozent.

Gewinnmitnahmen verzeichnet dagegen die ebay-Aktie, nachdem sie am Dienstag um 7,5 Prozent zugelegt hatte. Das Online-Auktionshaus will seinen Bezahldienstleister PayPal abspalten. Häuser wie Jefferies, J.P. Morgan oder Wedbush haben das Papier abgestuft. Die Titel verlieren 2,7 Prozent.

Die Papiere von Amazon und Disney bewegen sich vorbörslich kaum. Der Internetriese Amazon und der Unterhaltungskonzern Disney stehen in einem mutmaßlichen Rabattstreit offenbar vor einer Einigung. Das "Wall Street Journal" berichtete am Dienstag, Amazon nehme bereits seit vergangener Woche wieder Vorbestellungen seiner Kunden für demnächst erscheinende DVDs aus dem Hause Disney an, etwa für "Maleficent - Die dunkle Fee" oder "Guardians of the Galaxy". Solche Vorbestellungen hatte Amazon der Zeitung zufolge im August gestoppt. Dies kann den Markterfolg der Titel beeinflussen. Offiziell äußerten sich damals weder Amazon noch Disney dazu.

Am Devisenmarkt zeigt der Greenback weiter Stärke, auch wenn der Euro wieder knapp über 1,26 Dollar steht. Zum Yen hat der Dollar am Mittwoch erstmals seit August 2008 über 110 notiert, aktuell steht er nur knapp darunter. Im Vorfeld der EZB-Aussagen am Donnerstag dürfte der Euro eher zur Schwäche neigen, vermuten Marktteilnehmer.

Der Ölpreis erholt sich nur leicht von seinem Absturz am Dienstag. Brach der Preis für die US-Sorte WTI am Dienstag um 3,6 Prozent ein, geht es nun um magere 0,7 Prozent auf 91,82 Dollar nach oben. Am Vortag hatten zunächst schwache US-Konjunktursignale die Talfahrt eingeläutet, der Abgabedruck verstärkte sich aber am frühen Abend mit frischen OPEC-Förderdaten. Diese zeigten laut einer von Reuters veröffentlichten Übersicht, dass die Fördermenge des Erdölkartells den höchsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht hatte.

Amerikanische Staatsanleihen profitieren von der Unsicherheit am Markt wie auch vom starken Dollar. Die Rendite der zehnjährigen Papiere fällt um zwei Basispunkte auf 2,48 Prozent.

Der Goldmarkt bleibt indes weiter ohne Schwung. Die Feinunze steht bei 1.209 Dollar und bewegt sich damit kaum vom Fleck.

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DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8.14 Uhr Di, 17.28 Uhr
EUR/USD 1,2608 -0,10% 1,2620 1,2626
EUR/JPY 138,37 -0,20% 138,65 138,47
EUR/CHF 1,2068 0,09% 1,2057 1,2070
USD/JPY 109,76 -0,10% 109,86 109,67
GBP/USD 1,6208 0,08% 1,6195 1,6224
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Kontakt zum Autor: ralf.zerback@wsj.com

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