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Australien bei Frage der U-Boot-Beschaffung noch unentschlossen

21.01.2015, 09:18 Uhr

Von Rob Taylor

Australien wird möglicherweise doch keine U-Boote im benachbarten Japan kaufen. Eine neue unabhängige Studie gibt zu bedenken, dass das japanische Unterseeboot Soryu zu stark an die australischen Bedürfnisse angepasst werden müsste. Außerdem fehle es Japan an Erfahrung als Exporteur von Militärtechnik.

Japans Chancen auf einen U-Boot-Auftrag aus Australien waren zuletzt gestiegen, nachdem sich die beiden Länder im vergangenen Jahr auf ein bilaterales Freihandelsabkommen geeinigt hatten. Gebaut wird das japanische U-Boot von Mitsubishi Heavy und Kawasaki Heavy Industries. Nun steht jedoch plötzlich auch wieder ein Unterseeboot "made in Australia" zur Debatte.

Australien möchte seine in die Jahre gekommene U-Boot-Flotte schnellstmöglich ersetzen. Europäische Hersteller - darunter ThyssenKrupp Marine Systems, der französische Wettbewerber DCNS und die schwedische SAAB Kockums - wollen dabei mitmischen und drängen daher auf eine Ausschreibung des Beschaffungsauftrags.

Im Dezember hatte Finanzminister Joe Hockey diesem Ansinnen noch eine Absage erteilt. Australien wolle ein U-Boot, das sich im Betrieb bereits bewährt hat. An den "theoretischen Designs" einiger europäischer Hersteller oder am Vorschlag der staatseigenen Werft ASC sei man nicht interessiert, hatte er gesagt.

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Nach der jüngsten Studie könnte Australiens neuer Verteidigungsminister Kevin Andrews diesen Standpunkt jedoch unter Umständen noch einmal überdenken.

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