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MÄRKTE USA/Gespannte Ruhe vor Aussagen der US-Notenbank

17.09.2014, 14:53 Uhr

Von Thomas Rossmann

Bis zu den mit Spannung erwarteten Aussagen der US-Notenbank dürfte an der Wall Street die Zurückhaltung dominieren. Weltweit erhoffen sich Investoren Hinweise, wann die erste Zinserhöhung in den USA kommt. Überwiegend wird ein solcher Schritt zwar erst im Sommer 2015 erwartet, doch die Investoren werden genau auf etwaige Signale achten, ob womöglich doch schon früher mit einer Anhebung gerechnet werden muss. "Bis zu den Fed-Aussagen werden sich die Marktteilnehmer an der Seitenlinie halten", erwartet Analyst Joao Monteiro von Valutrades.

Die Futures auf den S&P-500 und den Nasdaq-100 bewegen sich kaum von der Stelle.

Überraschend niedrige US-Inflationsdaten lassen den US-Dollar und die Renditen der US-Staatsanleihen leicht nachgeben. Die US-Verbraucherpreise sind im August gegenüber dem Vormonat erstmals seit April 2013 gesunken. Hier wurde ein Rückgang um 0,2 Prozent vermeldet, während die Ökonomen mit stagnierenden Preisen gerechnet hatten.

Der Inflationsdruck bleibt begrenzt, auch aus Sicht der Fed", sagt ein Händler. Mit Blick auf die Höhe der Leitzinsen gebe stattdessen nach wie vor der US-Arbeitsmarkt die Richtung vor. Für die Rendite der zehnjährigen Papiere geht es um zwei Basispunkte auf 2,57 Prozent nach unten. Der Euro notiert bei 1,2976 Dollar, nach 1,2960 Dollar im Vorfeld der Bekanntgabe der Daten.

Bei den Einzelwerten dürften Adobe unter Abgabedruck geraten, nachdem das Unternehmen mit seinem Umsatz im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen ganz knapp verfehlt hatte. Dass der bereinigte Gewinn den Analystenkonsens übertraf, fällt kaum ins Gewicht. Die Aktie verliert vorbörslich knapp vier Prozent.

Positiv kommt dagegen der Strategiewechsel von U.S. Steel an. Der Konzern wird unter anderem sein verlustreiches Kanada-Geschäft aus der Bilanz nehmen. In der Folge soll das Ergebnis im dritten Quartal deutlich über der aktuellen Konsensschätzung liegen. Die neue Strategie macht der Aktie Beine - sie steigt um über 11 Prozent.

Im Fokus stehen auch DuPont. Der Investor Trian Fund Management kämpft offen für eine Aufspaltung des Chemieunternehmens. Das DuPont-Management hatte zuvor Trian und seinen Vorschlägen zum Konzernumbau wiederholt im Stillen einen Korb gegeben. Nun sucht der Investor öffentlich nach Mitstreitern. Für die Aktie geht es um 3,6 Prozent nach oben.

Der Ölpreis kommt nach seinem deutlichen Vortagesgewinn leicht zurück. Eine Senkung der Fördergrenze durch die OPEC scheint unwahrscheinlich zu sein. Nach Aussage von Delegierten sind eine Kürzung durch einzelne Mitgliedsländer oder aber ein gemeinsamer Schritt des Förderkartells nicht zu erwarten. Am Vortag hatten Spekulationen um eine mögliche Kürzung um 500.000 Barrel dem Ölpreis der Sorte WTI noch den höchsten Tagesgewinn seit Mitte Juli beschert. Aktuell müssen für einen Barrel 94,59 Dollar gezahlt werden, nach 94,88 Dollar am Vortag.

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Der Goldpreis legt leicht zu. Mit 1.235 Dollar müssen zwei Dollar mehr als noch am Vortag bezahlt werden.

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EUR/JPY 139,09 0,05% 139,02 138,71
EUR/CHF 1,2103 -0,02% 1,2106 1,2089
USD/JPY 107,25 0,01% 107,24 107,18
GBP/USD 1,6329 0,01% 1,6328 1,6212
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Kontakt zum Autor: thomas.rossmann@wsj.com

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September 17, 2014 08:53 ET (12:53 GMT)

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