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LVMH von negativen Wechselkurseffekten belastet

24.07.2014, 19:20 Uhr

Der Luxusgüterkonzern LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton SA ist im ersten Halbjahr zwar weiter gewachsen, der Gewinn war jedoch rückläufig. Das Unternehmen begründete den Gewinnrückgang vor allem mit negativen Wechselkurseffekten.

Der Nettogewinn sank in den ersten sechs Monaten um 4 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro. Der Umsatz legte dagegen um 3 Prozent auf gut 14 Milliarden Euro zu. Wachstum gab es vor allem in den USA und Asien, wohingegen sich in Europa laut Unternehmen das schwierige wirtschaftliche Umfeld bemerkbar machte.

Die verschiedenen Geschäftsbereiche entwickelten sich sehr unterschiedlich. Der größte von ihnen, Mode und Lederwaren, wies ein kräftiges Wachstum von 7 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro auf. Das Geschäft mit Uhren und Schmuck mit Marken wie Tag Heuer und Hublot dagegen war leicht rückläufig. Mit einem kräftigen Abschlag von 7 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro schloss der Bereich Weine und Spirituosen, über die der Konzern so edle Getränke wie Moet & Chandon sowie Dom Perignon und den namensgebenden Hennesy-Cognac anbietet, das Halbjahr ab.

Konzernchef Bernard Arnault pries sein Unternehmen angesichts der Ergebnisse als sehr widerstandsfähig dank seiner starken Marken, um in einem Klima ökonomischer Unsicherheit zu bestehen. Für die zweite Jahreshälfte gab er sich zuversichtlich. Der Marktanteil soll 2014 weiter wachsen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

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July 24, 2014 13:20 ET (17:20 GMT)

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