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Weniger Versicherrungsschäden im ersten Halbjahr

27.08.2014, 13:22 Uhr

Von Neil MacLucas und Britta Becks

Dank einer vergleichsweise moderaten Tornado-Saison in den USA und weniger Erdbeben hat die Versicherungswirtschaft im ersten Halbjahr 16 Prozent weniger zur Begleichung von Schäden durch Natur- und zivilisationsbedingten Katastrophen ausgeben müssen als vor einem Jahr.

Der Rückversicherer Swiss Re bezifferte die gesamtwirtschaftlichen Schäden aus Naturkatastrophen im ersten Halbjahr 2014 in einer Schätzung auf 41 Milliarden US-Dollar. Das ist deutlich weniger als die 59 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr 2013 und weniger als die Hälfte des Durchschnitts von 94 Milliarden Dollar der vergangenen zehn Jahre.

Die Versicherungswirtschaft deckte weltweit 21 Milliarden Dollar der Gesamtschäden. Das liegt sowohl unter den 25 Milliarden Dollar im Vorjahr als auch unter dem Durchschnitt von 27 Milliarden Dollar der vergangenen zehn Jahre. Von den Versicherungsschäden waren wiederum 19 Milliarden Dollar Naturkatastrophen zuzuschreiben, nach 21 Milliarden in der Vorjahresperiode und dem Durchschnitt von 23 Milliarden Dollar der vergangenen zehn Jahre.

Niedrigere Kosten machen es den Rückversicherern in der Regel schwerer, in der nächsten Erneuerungsrunde höhere Prämien durchzusetzen.

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August 27, 2014 07:22 ET (11:22 GMT)

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