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Freitag, 31. Oktober 2014

Börse

Micron Technology

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MÄRKTE USA/US-Daten dürften der Wall Street die Richtung weisen

24.06.2014, 14:44 Uhr

Von Thomas Rossmann

Mit leichten Abgaben werden die Kurse an der Wall Street am Dienstag zur Eröffnung erwartet. Im Mittelpunkt steht weiterhin die geopolitische Lage mit den Konflikten in der Ukraine und im Irak. Doch vor allem die nach der Startglocke anstehenden Daten zum Verbrauchervertrauen und Neubauverkäufen dürften die Richtung vorgeben. "Der Häusermarkt rückt immer stärker in den Blickpunkt nach den Zahlen zu den Bestandsimmobilien am Vortag. Sollten die Daten eine deutliche Erholung anzeigen, könnte das die Kurse nach oben treiben und belastende Nachrichten aus dem Irak verdrängen", so IG-Analyst Chris Beauchamp.

Der Future auf den S&P-500 verliert gut 50 Minuten vor Handelsbeginn 0,1 Prozent, der Terminkontrakt auf den Nasdaq-100 zeigt sich kaum verändert. Spannend bleibt es weiterhin an den Rohstoffmärkten. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent klettert auf ein Tageshoch von 114,36 Dollar. Grund sind Berichte, wonach die sunnitisch-islamistischen Terroristen im Irak die größte Raffinerie des Landes unter ihre Kontrolle gebracht haben. Ein Anstieg über die Marke von 115 Dollar sei allerdings kurzfristig nicht zu erwarten, so Andrey Kryuchenkov von VTB Capital. Aktuell kostet der Barrel Brent 114,19 Dollar. Der Preis für ein Fass WTI liegt bei 106,27 Dollar und damit ebenfalls in der Nähe seines Tageshochs.

Und auch der Goldpreis zieht wieder an und entfernt sich weiter von der 1.300-Dollarmarke. Er markiert den höchsten Stand seit zwei Monaten. Nach der erfolgreichen Verteidigung der 1.300er-Marke habe der Goldpreis nach oben gedreht, heißt es von einem Teilnehmer. Der Preis könnte nun in den Widerstandsbereich zwischen knapp 1.328 und 1.331 Dollar hineinlaufen. Aktuell müssen für die Feinunze 1.321 Dollar bezahlt werden, drei Dollar mehr als noch im späten US-Handel des Vortages.

Am Devisenmarkt gibt es dagegen nur wenig Bewegung. Der Euro setzt sich etwas von der Marke bei 1,36 Dollar nach oben ab und notiert bei 1,3618 Dollar. Die Notierungen der US-Staatsanleihen geben leicht nach. So fällt die Rendite zehnjähriger Papiere um einen Basispunkte auf 2,61 Prozent. Auch hier werde gespannt auf die Veröffentlichung der US-Konjunkturdaten gewartet, heißt es.

Bei den Einzelwerten sorgt Abbott Laboratories für Gesprächsstoff mit der Übernahme des russischen Pharmaunternehmens Veropharm für 495 Millionen Dollar plus Schulden - trotz der anhaltenden Diskussion über Sanktionen gegen Russland. Die Titel von Micron Technology gewinnen vorbörslich 1,1 Prozent. Hier könnte es aber trotz gut ausgefallener Geschäftszahlen zu Gewinnmitnahmen kommen, heißt es aus dem Handel. Nach einer Rally von 44 Prozent im laufenden Jahr und 125 Prozent auf Jahressicht könnten Anleger nun Gewinne einstreichen, so ein Teilnehmer.

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DEVISEN zuletzt '+/- % Di, 8.10 Uhr Mo, 17.05 Uhr
EUR/USD 1,3618 0,15% 1,3597 1,3593
EUR/JPY 138,80 0,12% 138,63 138,52
EUR/CHF 1,2173 0,03% 1,2169 1,2166
USD/JPY 101,93 -0,03% 101,96 101,91
GBP/USD 1,6990 -0,23% 1,7029 1,7009
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Kontakt zum Autor: thomas.rossmann@wsj.com

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June 24, 2014 08:44 ET (12:44 GMT)

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