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Philips von Währungseffekten und Konjunkturflaute belastet

22.04.2014, 07:31 Uhr

Der Elektronikkonzern Philips hat im ersten Quartal stärker als erwartet unter negativen Währungseffekten und ungünstigen Konjunkturbedingungen in China und Russland gelitten. Zudem mussten die Niederländer die Fertigung in dem Healthcare Werk im US-amerikanischen Cleveland zeitweise stoppen, was sich ebenfalls ungünstig auf die Umsatzentwicklung auswirkte. Der Erlös ermäßigte sich überraschend stark auf 5,02 nach 5,26 Milliarden Euro im Vorjahr. Auch unter dem Strich ging es für den Siemens-Wettbewerber mit 137 nach 161 Millionen Euro im Vorjahr nach unten. Analysten hatten aber mit 114 Millionen Euro einen stärkeren Gewinnrückgang erwartet. Beim Umsatz wurde mit 5,2 Milliarden Euro gerechnet.

Philips-Chef Frans van Houten zeigte sich bei der Ergebnisvorlage gewohnt vorsichtig mit seinem Blick auf die weitere Geschäftsentwicklung 2014. Dieses Jahr werde eine Herausforderung, erklärte der Niederländer. Bei der Zielerreichung 2016 sei man zuversichtlich, so van Houten. Bis 2016 will der Technologiekonzern seine operative Marge auf 11 bis 12 Prozent ausweiten.

Im Jahr 2013 verdiente Philips operativ 10,50 Euro je 100 Euro Umsatz und erreichte damit sein Ziel einer operativen Marge von 10 bis 12 Prozent gerade so. Der Umsatz soll bis 2016 um 4 bis 6 Prozent steigen.

Van Houten arbeitet seit seinem Amtsantritt im Jahr 2011 daran, Philips zu verschlanken und die Produktpalette stärker auf lokale Bedürfnisse abzustellen. Gleichzeitig sollen die Kosten gedrückt werden, um die Produktivität zu steigern.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

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April 22, 2014 01:31 ET (05:31 GMT)

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