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XETRA SCHLUSS/DAX fällt trotz guter US-Arbeitsmarktdaten

02.05.2014, 18:06 Uhr

Von Thomas Rossmann

Viel besser als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktdaten aus den USA haben im DAX zum Wochenausklang keine Begeisterung ausgelöst. Die Zahl der Beschäftigten ist im April um 288.000 gestiegen und damit deutlich stärker als die Prognose von plus 215.000. Die Arbeitslosenquote fiel auf 6,3 Prozent - hier lag die Schätzung bei 6,6 Prozent. Die Befürchtungen einer schnelleren Normalisierung der US-Geldpolitik drückten auf das Sentiment.

Es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve den Fuß nun schneller vom Gaspedal nimmt", sagte ein Händler. Zudem dürfte an den Märkten der Zeitpunkt einer ersten Leitzinserhöhung in den USA nun vorterminiert werden. Der DAX schloss mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 9.556 Punkten. Dazu kamen die Nachrichten aus der Ukraine. Vor dem Hintergrund einer möglichen weiteren Eskalation am Wochenende haben einige Teilnehmer Geld aus dem Markt abgezogen.

Die deutlichen Kursverluste bei E.ON (minus 5,0 Prozent), Munich Re (minus 5,0 Prozent), Gerresheimer (minus 1,6 Prozent), Rational (minus 2,0 Prozent) und RTL (minus 2,4 Prozent) waren auf die Dividendenabschläge zurückzuführen.

Im DAX waren Deutsche Telekom mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent einer der wenigen Gewinner. Hintergrund waren deutlich gestiegene Kundenzahlen bei der US-Tochter. "Die Zahlen sind wirklich stark und der Aktienkurs hat in den USA um über 8 Prozent zugelegt", so ein Händler. Wegen des starken Kundenzuwachses dürfte nach Einschätzung eines anderen Marktteilnehmers die Übernahmefantasie für T-Mobile US wieder zunehmen.

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Nach als "solide" eingestuften Erstquartalszahlen stieg der BASF-Kurs um 0,7 Prozent. Im MDAX gewannen Klöckner & Co 4,6 Prozent. Hier trieb eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank. Eine Hochstufung der Commerzbank bescherte der Sky-Aktie ein Plus von 1,9 Prozent. Zu den Verlierern gehörten Software AG, deren Papiere um 2,1 Prozent fielen. Grund waren mit Enttäuschung aufgenommene Quartalszahlen.

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Kontakt zum Autor: thomas.rossmann@wsj.com

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May 02, 2014 12:06 ET (16:06 GMT)

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