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UPDATE: BVB erhöht Kapital und holt Puma ins Investorenboot

21.08.2014, 14:19 Uhr

--Bruttoemissionserlös von bis zu 114 Millionen Euro erwartet

--Puma, Signal Iduna und Evonik übernehmen bis zu 17,6 Millionen Aktien

--Puma beteiligt sich mit bis zu 5 Prozent

NEU: Stellungnahme Puma)

Von Natali Schwab

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Der börsennotierte Fußballclub Borussia Dortmund besorgt sich über eine umfangreiche Kapitalerhöhung frisches Geld. An der Kapitalerhöhung werden sich Sportartikelhersteller Puma, der Versicherer Signal Iduna sowie der Spezialchemiekonzern Evonik beteiligen.

Dortmund nutzt dabei den Spielraum des genehmigten Kapitals und will rund 24,5 Millionen neue Aktien ausgeben. Evonik, Puma und Signal Iduna haben sich verpflichtet, insgesamt bis zu 17,6 Millionen neue Aktien zu übernehmen. Der Anteil von Puma würde sich auf bis zu fünf Prozent belaufen.

Der Bruttoemissionserlös dürfte bei einer Vollplatzierung bei rund 114,4 Millionen Euro liegen. 40 Millionen Euro davon sollen in den Schuldenabbau gesteckt werden.

Die Annahmefrist soll voraussichtlich vom 26. August bis einschließlich 8. September laufen. Werden für neue Aktien keine Bezugsrechte ausgeübt, werden sie im Rahmen einer Privatplatzierung einzelnen strategischen Investoren zum festgesetzten Bezugspreis von 4,66 Euro angeboten.

Über einen Einstieg von Puma beim BVB wird schon seit längerem spekuliert. Zuletzt hatte Vorstandschef Björn Gulden eine Beteiligung als "denkbar" bezeichnet. Puma ist dem BVB seit zwei Jahren noch bis 2020 über einen Ausrüstervertrag verbunden. "Als einer der absoluten Spitzenclubs in Deutschland und Europa ist der BVB der perfekte Partner für Puma, um die Sichtbarkeit unserer Marke national und international weiter zu erhöhen", erklärte Gulden.

Mit Puma und Signal Iduna, Namensgeber des Dortmunder Stadions, holt der BVB damit nach dem Vorbild des großen Rivalen Bayern München weitere namhafte Unternehmen als Investoren an Bord. Bereits Anfang Juli war Evonik, seit Jahren Hauptsponsor des Revierclubs, mit knapp zehn Prozent beim BVB eingestiegen. Evonik ließ sich dies fast 27 Millionen Euro kosten.

Bei den Bayern sind Adidas, Allianz und Audi beteiligt.

Kontakt zum Autor: natali.schwab@wsj.com

DJG/nas/bam

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August 21, 2014 08:19 ET (12:19 GMT)

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