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Volkswagens Nutzfahrzeug-Chef dämpft Erwartungen an Lkw-Allianz

12.09.2014, 11:50 Uhr

Die Erfolge einer engeren Verzahnung von Scania, MAN und Volkswagen Nutzfahrzeuge werden sich voraussichtlich nicht in den kommenden beiden Jahren einstellen. Mit einer schnell und deutlich sichtbaren Margensteigerung in der Lkw-Sparte sei nicht vor 2017 zu rechnen, sagte VW-Vorstandsmitglied Leif Östling der Börsen-Zeitung. Erste Effekte werde es jedoch schon 2015 und 2016 geben.

Die VW-Nutzfahrzeugsparte soll in frühestens fünf bis sechs Jahren eine Umsatzrendite von mindestens 8 bis 10 Prozent erreichen. Im ersten Halbjahr diesen Jahres lag sie bei 3,1 Prozent. Man müsse auch von "Unwägbarkeiten" ausgehen, so Östling.

Zusätzliche Synergien von mindestens 650 Millionen Euro pro Jahr sollen in 10 bis 15 Jahren erreicht werden, bestätigte der Manager. Gemeinsame Arbeitsgruppen seien dabei, entsprechende Maßnahmen zu planen.

Ein Zukauf, um in den USA oder China Marktanteile zu gewinnen, stehe nicht zur Debatte. "Wir konzentrieren unsere Ressourcen darauf, Scania MAN Nutzfahrzeuge und Volkswagen Nutzfahrzeuge stärker zu vernetzen", sagte Östling.

Anfang Juli hatte der Chef des Daimler-Nutzfahrzeuggeschäfts, Wolfgang Bernhard, gesagt, VW wolle den US-Nutzfahrzeughersteller Paccar übernehmen, was Volkswagen unmittelbar dementierte.

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September 12, 2014 05:50 ET (09:50 GMT)

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