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Scania verliert im zweiten Quartal an Schwung

18.07.2014, 12:20 Uhr

Die Volkswagen-Tochter Scania hat im zweiten Quartal nach den starken Zuwächsen zum Jahresstart bei stabilen Umsätzen nur etwas mehr verdient. Die Auslieferungen sanken sogar recht deutlich. Der schwedische Nutzfahrzeughersteller zeigte sich zuversichtlich, die Kooperation mit VW und MAN zu intensivieren und daraus in den kommenden Jahren Vorteile zu ziehen.

Den Schwung des ersten Quartals hat Scania in den drei Monaten fast verloren. Der Gewinn kletterte immerhin noch um 3 Prozent auf 1,4 Milliarden Schwedische Kronen, den Umsatz konnte Scania noch gerade auf dem Vorjahresniveau von 22,79 Milliarden Kronen halten. Zum Jahresstart legten die Erlöse noch um 9 Prozent und der Gewinn um 11 Prozent zu. Die Auslieferungen von Lkw und Bussen sanken im zweiten Vierteljahr um 7 Prozent auf 19.547 Fahrzeuge.

Optimistischer als diese Zahlen stimmt der Auftragseingang. Scania hatte erst vor wenigen Tagen über starke Ordereingänge berichtet, weshalb auch die Produktion in Europa erhöht werden soll. Die VW-Tochter zog Aufträge für 20.987 Fahrzeuge an Land nach 20.694 Einheiten im Vorjahr. Das ist der höchste Auftragseingang in einem zweiten Quartal, den das Unternehmen jemals erreicht hat.

Von besseren Geschäften in Europa berichtete auch der Scania-Rivale Volvo am Freitag. Allerdings hatten die Schweden wesentlich eher mit einem Aufschwung auf dem Kontinent gerechnet. Volvo steigerte zwar das operative Ergebnis dank Kostensenkungen im Quartal deutlich auf 4,3 Milliarden Kronen, erwartet wurde aber wesentlich mehr. Der Umsatz sank sogar leicht auf 72,6 Milliarden von 72,8 Milliarden Kronen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

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July 18, 2014 06:20 ET (10:20 GMT)

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