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IPO/Apollo-Optik-Besitzer will mit Börsengang 1,1 Mrd Euro erlösen

26.01.2015, 12:16 Uhr

Von Maarten van Tartwijk

AMSTERDAM--Die Optikerkette GrandVision will bei ihrem Börsengang in Amsterdam bis zu 1,1 Milliarde Euro einsammeln. Die Besitzer des in Deutschland für seine Marke Apollo-Optik bekannten Unternehmens, die niederländische Investmentgruppe HAL Trust NV, will 20 Prozent der Anteile zu 17,50 bis 21,50 Euro verkaufen, wie GrandVision mitteilte. Das Unternehmen würde damit mit bis 5,4 Milliarden Euro bewertet. Es wäre einer der größten Börsengänge in Europa in diesem Jahr. Erstmals gelistet werden sollen die Aktien am 6. Februar.

Zu Beginn des Jahres wagen wieder vermehrt Unternehmen den Gang an eine europäische Börse. Dem deutschen Kabelbetreiber Tele Columbus spülte der Börsengang in Frankfurt vor wenigen Tagen mehr als 300 Millionen Euro in die Kasse. Der Spirituosenhersteller Lucas Bols will beim IPO in Amsterdam am 4. Februar 125 Millionen Euro einspielen.

GrandVision sieht "rosige Zeiten" am Markt für Sehhilfen, die Weltbevölkerung altert stärker, und inzwischen können sich auch Verbraucher in schnell wachsenden Schwellenländern Brillen und Kontaktlinsen leisten.

Der Konzern hat sich durch eine Reihe von Akquisitionen zu einem global agierenden Optiker entwickelt. In mehr als 43 Ländern betreibt er mehr als 5.600 Läden. In den ersten neun Monaten setzt die Gesellschaft 2,1 Milliarden Euro um. Das operative Ergebnis lag bei 343 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2014 plante GrandVision mit einem flächenbereinigten Umsatz von 4,3 Prozent, nach 1,6 Prozent 2013.

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January 26, 2015 06:16 ET (11:16 GMT)

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