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Dienstag, 26. März 2019

Börse

Börsenlexikon

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Aktienanleihe

Aktienanleihen sind überdurchschnittlich verzinste Schuldverschreibungen, die sich auf eine bestimmte Anzahl einer Aktie, einen Aktienindex oder einen anderen Basiswert beziehen können. Aktienanleihen werden in Prozent des jeweiligen Nominalbetrages gehandelt. Die Art der Rückzahlung ist abhängig vom Kurs des Basiswertes am Ausübungstag. Notiert der Basiswert am Ausübungstag bei oder über dem Basispreis erfolgt die Rückzahlung zu 100% des Nominalbetrages   dieses ist inklusive der vereinnahmten Zinsen auch der maximale Gewinn. Notiert der Basiswert am Ausübungstag unter dem Basispreis, wird dem Anleger die festgelegte Anzahl von Wertpapieren in das Depot gebucht.


Sofern der geringere Wert des Aktienpaketes nicht durch die Zinseinnahmen oder einen niedrigeren Kaufpreis kompensiert wurde, erleidet der Anleger in diesem Fall einen Verlust. Die Zinsen der Aktienanleihe werden dem Anleger aber in jedem Fall gezahlt. Dies geschieht zu bestimmten Terminen bzw. in einer kompletten Summe am Tag der Endfälligkeit. Die effektive Zinssumme errechnet sich aus dem jährlichen Zinssatz, dem Nominalbetrag und der Laufzeit in Tagen.

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