GlobeNewswire: BioNTech und Pfizer geben weitere Details zur Kollaboration bekannt, um globale COVID-19-Impfstoffentwicklung voranzutreiben

09.04.2020, 13:38 Uhr

BioNTech und Pfizer geben weitere Details zur Kollaboration bekannt, um
globale COVID-19-Impfstoffentwicklung voranzutreiben Pfizer und BioNTech
entwickeln gemeinsam einen Impfstoff gegen COVID-19, zunächst in den USA und
Europa, und erhöhen die Produktionskapazitäten zur Unterstützung der globalen
Versorgung

Potenzial zur Herstellung von Millionen an Impfstoffdosen bis Ende 2020,
vorbehaltlich des technischen Erfolgs des Entwicklungsprogramms und der
Genehmigung durch die Behörden, sowie rascher Ausbau der Kapazität zur
Herstellung von Hunderten von Millionen Dosen im Jahr 2021

BioNTech wird mehrere mRNA-Impfstoffkandidaten als Teil seines BNT162
COVID-19-Impfstoffprogramms zur Verfügung zu stellen. Die ersten klinischen
Studien sollen im April 2020 beginnen

Pfizer unterstützt die Entwicklung mit seiner weltweiten führenden
Infrastruktur und seinen Kapazitäten für die klinische Forschung und
Entwicklung, Zulassung, Produktion und den Vertrieb von Impfstoffen

BioNTech erhält von Pfizer bis zu 185 Millionen US-Dollar, einschließlich
einer Kapitalbeteiligung von 113 Millionen US-Dollar; zudem kann BioNTech
mögliche zukünftige Meilensteinzahlungen in Höhe von bis zu 563 Millionen
US-Dollar und damit einen Gesamtbetrag von bis zu 748 Millionen US-Dollar
erhalten

MAINZ, Deutschland, und NEW YORK, April 09, 2020 (GLOBE NEWSWIRE) -- BioNTech
SE (Nasdaq: BNTX, "BioNTech" oder "das Unternehmen"), und Pfizer Inc . (NYSE:
PFE) gaben heute weitere Details zu ihrer Kollaboration bekannt, um die
Entwicklung von Produktkandidaten aus BioNTechs mRNA-Impfstoffprogramweiter
voranzutreiben. Die Kollaboration wurde am 17. März 2020 bekanntgegeben.

Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Entwicklung mehrere
COVID-19-Impfstoffkandidaten zu beschleunigen und einen Impfstoff im Falle
einer Zulassung zügig weltweit zur Verfügung zu stellen. Zunächst sollen dafür
die auf BioNTechs unternehmenseigener mRNA-Impfstoff-Plattformen basierenden
Produktkandidaten in die klinische Testung gebracht werden. Hierbei sind die
globalen Kapazitäten von Pfizer für die klinische Forschung und Entwicklung,
Zulassung, Produktion und Kommerzialisierung von Impfstoffen von großem Nutzen.


Die beiden Unternehmen planen, gemeinsam klinische Studien für die
COVID-19-Impfstoffkandidaten zuerst in den USA sowie in Europa an zahlreichen
Standorten durchzuführen. Die ersten klinischen Studien sollen vorbehaltlich
behördlicher Zulassung Ende April 2020 beginnen.

Während der klinischen Entwicklungsphase wird BioNTech mit seinen Partnern die
klinische Versorgung mit dem Impfstoff über ihre GMP-zertifizierten
mRNA-Produktionsanlagen in Europa sicherstellen. BioNTech und Pfizer werden
auch gemeinsam daran arbeiten, den Impfstoff nach der behördlichen Zulassung
weltweit (vorbehaltlich China das bereits durch BioNTechs Zusammenarbeit mit
Fosun Pharma abgedeckt wird) zu vertreiben.

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"Die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie erfordert eine beispiellose
Zusammenarbeit über das gesamte Innovations-Ökosystem hinweg. Unternehmen
schließen sich zusammen und vereinen ihre Fähigkeiten wie nie zuvor", sagt
Mikael Dolsten, Chief Scientific Officer und Präsident, Worldwide Research,
Development & Medical, Pfizer . "Ich bin stolz auf die Zusammenarbeit von
Pfizer mit BioNTech und habe volles Vertrauen in unsere Fähigkeit, die Kraft
der Wissenschaft - gemeinsam - zu nutzen, um einen potenziellen Impfstoff zu
entwickeln, den die Welt so schnell wie möglich benötigt."

"Wir haben die Zusammenarbeit mit Pfizer an unserem COVID-19-Impfstoff bereits
begonnen und freuen uns, diese weiteren Einzelheiten unserer laufenden
Zusammenarbeit bekannt zu geben. Sie spiegelt das große Engagement beider
Unternehmen wider, schnell zu handeln, um Patienten weltweit einen sicheren und
wirksamen Impfstoff zur Verfügung zu stellen", sagt Mitgründer und CEO von
BioNTech, Prof. Ugur Sahin.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Pfizer BioNTech 185 Millionen US-Dollar an
Vorauszahlungen zahlen, einschließlich einer Barzahlung von 72 Millionen
US-Dollar sowie einer Kapitalbeteiligung in Höhe von 113 Millionen US-Dollar.
Zudem kann BioNTech mögliche zukünftige Meilensteinzahlungen in Höhe von bis zu
563 Millionen US-Dollar und damit einen Gesamtbetrag von bis zu 748 Millionen
US-Dollar erhalten. Pfizer und BioNTech werden die Entwicklungskosten zu
gleichen Teilen tragen. Zunächst wird Pfizer 100 Prozent der Entwicklungskosten
finanzieren, und BioNTech wird Pfizer seinen 50-prozentigen Anteil an diesen
Kosten nach der Kommerzialisierung des Impfstoffs zurückzahlen.

Über Pfizer: Breakthroughs That Change Patients' Lives
Bei Pfizer setzen wir die Wissenschaft und unsere globalen Ressourcen ein, um
den Menschen Therapien anzubieten, die ihr Leben verlängern und deutlich
verbessern. Wir streben danach, den Standard für Qualität, Sicherheit und Wert
bei der Entdeckung, Entwicklung und Herstellung von Gesundheitsprodukten,
einschließlich innovativer Medikamente und Impfstoffe, zu setzen. Jeden Tag
arbeiten Pfizer-Mitarbeiter in Industrie- und Schwellenländern daran, das
allgemeine Wohlbefinden, die Prävention, Behandlungen und Kuren voranzutreiben,
um gegenwärtigen ernsthaften Erkrankungen zu begegnen. Im Einklang mit unserer
Verantwortung als eines der weltweit führenden innovativen biopharmazeutischen
Unternehmen arbeiten wir mit Gesundheitsversorgern, Regierungen und lokalen
Gemeinschaften zusammen, um den Zugang zu einer zuverlässigen und
erschwinglichen Gesundheitsversorgung auf der ganzen Welt zu unterstützen und
zu erweitern. Seit mehr als 150 Jahren arbeiten wir daran, für alle, die sich
auf uns verlassen, etwas zu bewirken. Wir veröffentlichen routinemäßig
Informationen, die für Investoren wichtig sein könnten, auf unserer Website
unter www.pfizer.com . Um Informationen über Pfizer finden Sie unter
www.pfizer.com , auf Twitter unter @Pfizer und @Pfizer News, LinkedIn, YouTube
und auf Facebook unter Facebook.com/Pfizer.

Offenlegungsmeldung von Pfizer
Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen gelten für den Zeitpunkt
zum 9. April 2020. Pfizer übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser
Mitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund neuer
Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder Entwicklungen zu aktualisieren.

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen
bezüglich: Pfizers Bemühungen, die COVID-19-Pandemie zu bekämpfen; BioNTechs
mRNA-Impfstoffprogramm BNT162 gegen COVID-19; eine Zusammenarbeit zwischen
BioNTech und Pfizer zur Entwicklung eines potenziellen Impfstoffs gegen
COVID-19 und Herstellungskapazitäten, einschließlich ihres potenziellen
Nutzens, sowie den voraussichtlichen Zeitplan für klinische Studien und
potenziellen Lieferungen, der erhebliche Risiken und Ungewissheiten beinhaltet,
die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den
in solchen Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten Ergebnissen
abweichen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen einer Reihe von
Risiken, und Unsicherheiten, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den Ergebnissen abweichen, die in diesen
zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit zum Ausdruck gebracht
werden. Diese Risiken und Unsicherheiten beinhalten unter anderem:
Unsicherheiten, die mit der Forschung und Entwicklung zusammenhängen,
einschließlich der Fähigkeit, die geplanten Zeitpunkte der klinischen Studien
zu erreichen, das Start- bzw. Abschlussdatum klinischer Studien einzuhalten,
das Datum für die Einreichung von Zulassungsanträgen, die Zulassung und/oder
die Markteinführung einzuhalten; sowie die Möglichkeit für das Auftreten
ungünstiger neuer klinischer Daten und weitere Analysen vorhandener klinischer
Daten; das Risiko, dass Daten aus klinischen Studien von den Zulassungsbehörden
unterschiedlich interpretiert und bewertet werden; das Risiko, ob die
Zulassungsbehörden mit dem Design und den Ergebnissen der klinischen Studien
zufrieden sind; ob und wann in anderen Rechtsordnungen Lizenzanträge für
Biologika für potenzielle Impfstoffkandidaten im Rahmen der Zusammenarbeit
eingereicht werden können; ob und wann solche Anträge von den
Zulassungsbehörden genehmigt werden können, was von Vielzahl von Faktoren
abhängt, einschließlich der Entscheidung, ob die Vorteile des Produkts die
bekannten Risiken überwiegen, sowie der Bestimmung der Wirksamkeit des Produkts
und, falls genehmigt, ob solche Impfstoffkandidaten kommerziell erfolgreich
sein werden; Entscheidungen von Zulassungsbehörden, die sich auf die
Kennzeichnung, die Herstellungsverfahren, die Sicherheit und/oder andere
Faktoren auswirken, die die Verfügbarkeit oder das kommerzielle Potenzial
solcher Impfstoffkandidaten beeinflussen könnten, einschließlich der
Entwicklung von Produkten oder Therapien durch andere Unternehmen;
Herstellungskapazitäten oder -fähigkeit; Unsicherheiten hinsichtlich der
Fähigkeit, Empfehlungen von technischen Impfstoffausschüssen und anderen
Gesundheitsbehörden in Bezug solche Impfstoffkandidaten zu erhalten und
Unsicherheiten hinsichtlich der kommerziellen Auswirkungen solcher
Empfehlungen; sowie die Entwicklungen des Wettbewerbs.

Weitere Ausführungen zu Risiken und Unsicherheiten finden Sie im Jahresbericht
des am 31. Dezember 2019 endenden Geschäftsjahres von Pfizer im sog. "Form
10-K" sowie in weiteren Berichten im sog. "Form 10-Q", einschließlich der
Abschnitte "Risk Factors" und " Forward-Looking Information and Factors That
May Affect Future Results", sowie in den zugehörigen weiteren Berichten im sog.
"Form 8-K", welche bei der U.S. Securities and Exchange Commission eingereicht
wurden und unter www.sec.gov und www.pfizer.com verfügbar sind.

Über BioNTech
Biopharmaceutical New Technologies (BioNTech) ist ein
Immuntherapie-Unternehmen der nächsten Generation, das bei der Entwicklung von
Therapien für Krebs, Infektionskrankheiten und seltenen Erkrankungen
Pionierarbeit leistet. Das Unternehmen kombiniert bahnbrechende
Immunologieforschung, moderne therapeutische Plattformen und
Bioinformatik-Tools, um die Entwicklung neuartiger Biopharmazeutika rasch
voranzutreiben. Auf Basis seiner umfassenden Expertise bei der Entwicklung von
mRNA-Impfstoffen und unternehmenseigener Herstellungskapazitäten entwickelt
BioNTech neben seiner vielfältigen Onkologie-Pipeline gemeinsam mit
Kollaborationspartnern verschiedene mRNA-Impfstoffkandidaten für eine Reihe von
Infektionskrankheiten. Das diversifizierte Portfolio an onkologischen
Produktkandidaten umfasst individualisierte Therapien sowie
off-the-shelf-Medikamente auf mRNA-Basis, innovative chimäre Antigenrezeptor
(CAR)-T-Zellen, bispezifische Checkpoint-Immunmodulatoren, zielgerichtete
Krebsantikörper und Small Molecules. BioNTech arbeitet Seite an Seite mit
weltweit renommierten Kooperationspartnern aus der pharmazeutischen Industrie,
darunter Eli Lilly and Company, Genmab, Sanofi, Bayer Animal Health, Genentech
(ein Unternehmen der Roche Gruppe), Genevant, Fosun Pharma und Pfizer.

Weitere Information finden Sie unter: www.biontech.de

Zukunftsgerichtete Aussagen von BioNTech
Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen
von BioNTech im Rahmen des angepassten Private Securities Litigation Reform Act
von 1995, einschließlich, aber nicht begrenzt auf ausdrückliche oder implizite
Aussagen bezogen auf: BioNTechs Bemühungen, die COVID-19-Pandemie zu bekämpfen;
die Fähigkeit von BioNTech und Pfizer, gemeinsam einen Impfstoff gegen COVID-19
zu entwickeln und zu kommerzialisieren; die Fähigkeit von BioNTech und Pfizer
Herstellungskapazitäten aufzubauen; BioNTechs potenziellen mRNA-Impfstoff
BNT162 gegen COVID-19, eine Vereinbarung bezüglich der gemeinsamen Entwicklung
und Kommerzialisierung von BNT162 durch Pfizer und BioNTech, einschließlich
seiner potenziellen Vorteile und des voraussichtlichen Zeitplans für eine
klinische Phase-1-Studie. Alle zukunftsgerichteten Aussagen in dieser
Pressemitteilung basieren auf den aktuellen Erwartungen und Einschätzungen des
Managements von BioNTech in Bezug auf zukünftige Ereignisse und unterliegen
einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich und nachteilig von den in diesen
zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen oder implizierten abweichen. Diese
Risiken und Ungewissheiten beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf: einen
Konkurrenzkampf um die Entwicklung eines Impfstoffes gegen COVID-19 sowie
mögliche Schwierigkeiten. Für eine Erörterung dieser und anderer Risiken und
Unsicherheiten, siehe den Abschnitt "Risikofaktoren" und "Diskussion und
Analyse der Finanz- und Ertragslage durch das Management" in BioNTechs
Geschäftsbericht 2019 (Annual Report) in dem am 31. März 2020 bei der SEC
eingereichten Formular 20-F, die bei der SEC eingereicht wurde und auf der
Website der SEC unter www.sec.gov zur Verfügung steht. Alle Informationen in
dieser Pressemitteilung beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung,
und BioNTech ist nicht verpflichtet, diese Informationen zu aktualisieren,
sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

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VP Investor Relations & Business Strategy
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Stand: 08.47 Uhr | Börsenschluss in 12:54 Std.
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