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Mittwoch, 26. September 2018

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BUSINESS WIRE: NeoTract gibt Ergebnisse aus zwei Studien zu den transformativen Vorteilen des UroLift® -Systems in der BPH-Versorgung bekannt

26.09.2018, 15:48 Uhr

MITTEILUNG UEBERMITTELT VON BUSINESS WIRE. FUER DEN INHALT IST ALLEIN DAS BERICHTENDE UNTERNEHMEN VERANTWORTLICH.

Die Studien zeigen signifikant reduzierte Komplikationen, eine verbesserte Dienstleistungskapazität und weniger Kosten

PLEASANTON, Kalif. --(BUSINESS WIRE)-- 26.09.2018 --

NeoTract, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Teleflex Incorporated (NYSE:TFX) mit Fokus auf ungedeckten Bedarf im Bereich der Urologie, gab heute die Präsentation neuer klinischer Daten auf der World Congress of Endourology 2018 Annual Conference aus zwei britischen Studien zum neuen UroLift®-System des Unternehmens für BPH-Betroffene (benigne Prostatahyperplasie) bekannt.

"Diese Analyse des UroLift-Systems zeigt den transformativen Einfluss auf die BPH-Versorgung innerhalb eines großen Gesundheitssystems", so Dave Amerson, Vorsitzender der Geschäftseinheit NeoTract Interventional Urology. "Die Ergebnisse aus dem Klinikalltag stützen weiterhin die Sicherheit und Wirksamkeit der Resultate zum UroLift-System aus unserer Zulassungsstudie und legen nahe, dass das UroLift-System dem Gesundheitssystem verglichen mit dem herkömmlichen invasivchirurgischen TURP-Verfahren für BPH-Betroffene Millionen an Organisationskosten sparen kann."

Laut den britischen Daten ist das UroLift-System deutlich günstiger als das TURP-Verfahren
Die Studie "Transforming BPH Surgical Care" vergleicht die Patienten-Outcomes, die verbrauchten Ressourcen und die entsprechenden Behandlungskosten der BPH bei Nutzung des UroLift-Systems mit der TURP-Behandlung anhand des Patient Level Information Costing System (PLICS) am Lehrkrankenhaus Leeds Teaching Hospitals NHS Trust im englischen Leeds.

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Die Daten aus dieser Studie zum Klinikalltag, vorgestellt durch Oliver Kayes, M.D., Urologe am Leeds Teaching Hospitals NHS Trust, zeigen, dass sich die Operationszeit durch die BPH-Behandlung mit dem UroLift-System verkürzt und die Länge des Krankenhausaufenthalts auf durchschnittliche 0,4 Tage im Vergleich zu 4,6 Tagen bei akutem TURP und 1,8 Tagen bei elektivem TURP verringert. Die Ergebnisse aus der Studie belegen außerdem, dass die BPH-Behandlung mit dem UroLift-System die Gesamtkosten im Vergleich zum TURP-Eingriff um 42 % senkt. In einer weitergehenden Analyse zur Single-Center-Studie wurde errechnet, dass der Einsatz des UroLift-Systems in 50 % aller BPH-Eingriffe am Krankenhaus weitere jährliche Einsparungen in Höhe von £42.000 mit sich bringen und gleichzeitig 300 Betttage sowie 106 Stunden OP-Saal-Zeit jährlich einsparen würde.

"Die Ergebnisse der Studie belegen, dass das UroLift-System BPH-Eingriffe zur Tageschirurgie macht und sich positive Patienten-Outcomes ohne finanzielle Investitionen oder gesteigerte Komplikationen bei den Betroffenen erzielen lassen", freut sich Dr. Kayes. "Die Daten aus der Studie legen außerdem nahe, dass eine Übernahme des UroLift-Systems die Gesamtkapazität steigern würde, sodass sich Gesundheitseinrichtungen auf kritische Krebsziele und Wartezeiten konzentrieren und Verzögerungen sowohl bei dringenden als auch nicht dringenden Eingriffen verringert werden können."

Die Cost-Reductions-Studie, ebenfalls vorgestellt von Dr. Kayes, vergleicht Outcomes und Kosten nach einer Behandlung mit dem UroLift-System bzw. TURP. In der Studie wurden Berichte zum UroLift-System ab 2010 sowie Daten aus der Datenbank der National Health Service Hospital Episode Statistics (HES) und The Health Improvement Network (THIN) analysiert, um die Hospitalisierungs- und Behandlungsraten bei TURP von 2010 bis 2016 in England zu ermitteln.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die durchschnittlichen Verfahrenskosten beim UroLift-System und TURP ähnlich sind, jedoch beim UroLift-System kein Krankenhausaufenthalt und keine Nachsorge nötig sind. Die Analyse berücksichtigte auch die niedrigere Komplikationsrate beim UroLift-System auf Grundlage der veröffentlichten Daten, unter Anderem der nur minimal nötige Krankenhausaufenthalt und kein Auftreten neuer, dauerhafter erektiler oder ejakulatorischer Dysfunktionen. Eine konservativ geschätzte 50-prozentige Senkung der Komplikationsraten beim UroLift-System und einer 50-prozentigen Nutzung des UroLift-Systems bei Patienten, an denen sonst ein TURP-Eingriff vorgenommen worden wäre, legt nahe, dass sich alleine durch die geringeren Komplikationen bereits um die £27 Millionen einsparen ließen. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie stimmen mit der Surgical-Care-Studie überein und zeigen, dass sich durch die vermehrte Verwendung des UroLift-Systems zur Behandlung der BPH deutliche Kosteneinsparungen und weiterhin positive Patienten-Outcomes erzielen lassen können.

Über das UroLift-System
Das von der FDA zugelassene UroLift-System ist eine bewährte minimalinvasive Technologie zur Behandlung von Symptomen des unteren Harntrakts aufgrund einer benignen Prostatahyperplasie (BPH). Die permanenten UroLift-Implantate, die bei einem minimalinvasiven, ambulanten transurethralen Eingriff eingesetzt werden, lindern Obstruktionen der Prostata und öffnen die Harnröhre direkt, ohne dass Prostatagewebe herausgeschnitten, erhitzt oder entfernt wird. Klinische Daten aus einer randomisierten, kontrollierten Pivotstudie mit 206 Patienten haben ergeben, dass Patienten mit vergrößerter Prostata, die ein UroLift-Implantat erhalten, von raschen und dauerhaften Verbesserungen ihrer Symptome und des Harnflusses ohne Beeinträchtigung der Sexualfunktion berichten. Die Patienten erfuhren außerdem eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. In den USA wurden bereits knapp 70.000 Männer mit dem UroLift-System behandelt. Zu den am häufigsten genannten Nebenwirkungen zählten Hämaturie, Dysurie, starker Harndrang, Beckenschmerzen und Dranginkontinenz. Die meisten Symptome waren von leichter bis mäßiger Schwere und konnten innerhalb von zwei bis vier Wochen nach dem Eingriff behoben werden. Das Prostatic-Urethral-Lift-Verfahren wird zur Behandlung der BPH in den Richtlinien sowohl der American Urological Association als auch der European Association of Urology empfohlen. Das UroLift-System ist in den USA sowie in Europa, Australien, Kanada, Mexiko und Südkorea verfügbar. Mehr erfahren Sie unterwww.UroLift.com.

Über NeoTract | Teleflex Interventional Urology
Als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Teleflex Incorporated engagiert sich NeoTract Interventional Urology Business Unit für die Entwicklung innovativer, minimalinvasiver und klinisch wirksamer innovativer Medizinprodukte für Bereiche in der Urologie, in denen ungedeckter Bedarf besteht. Der anfängliche Schwerpunkt des Unternehmens besteht in der Verbesserung der Standardbehandlung von Patienten mit BPH durch das UroLift-System, ein minimal invasives System mit dauerhaften Implantaten, mit dem die Symptome behandelt werden und gleichzeitig die normale Sexualfunktion erhalten bleibt. Weitere Informationen finden Sie unter www.NeoTract.com.

Über Teleflex Incorporated
Teleflex ist ein globaler Anbieter von Medizintechnologie zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität. Wir nutzen zweckgebundene Innovationen aus einer unnachgiebigen Suche nach ungedecktem klinischen Bedarf im Sinne der Patienten und Gesundheitsfachkräfte. Unser Portfolio ist vielfältig und reicht von Lösungen aus dem Gebiet der Gefäß- und Interventionszugänge über Chirurgie, Anästhesie, Herzversorgung und Urologie bis hin zur Notfallmedizin und Beatmung. Unsere Angestellten vereint das Wissen, dass ihr Alltag das Leben der Menschen verbessert. Weitere Informationen finden Sie unter www.teleflex.com.

Teleflex umfasst Arrow®, Deknatel®, Hudson RCI®, LMA®, Pilling®, Rusch®, UroLift® und Weck® - bewährte Marken mit einem gemeinsamen Ziel.

Oliver Kayes ist ein bezahlter Berater von NeoTract | Teleflex Interventional Urology.

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