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Donnerstag, 21. August 2014

Börse

DGAP-HV: IMW Immobilien SE: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 29.09.2014 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG part_1/3

21.08.2014, 15:07 Uhr

IMW Immobilien SE / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung

21.08.2014 15:07

Bekanntmachung gemäß §121 AktG, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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IMW Immobilien SE

Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf

ISIN DE 000 A0BVWY6 und DE 000 A0BVWZ3


Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung

Wir laden unsere Aktionäre zur ordentlichen Hauptversammlung ein, die
am Montag, dem 29. September 2014, 14:00 Uhr, im Versammlungsraum der
IMW Immobilien SE, Stresemannstraße 78, 10963 Berlin, stattfindet und,
falls erforderlich, dort am Dienstag, dem 30. September 2014, 10:00
Uhr, fortgesetzt wird.

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Hinweis:

Soweit nachfolgend auf Normen des Aktiengesetzes bzw. des
SE-Ausführungsgesetzes (SEAG) verwiesen wird, wird auf die Zitierung
der Verweisungsnormen (Art. 9, Art. 53) aus der Verordnung (EG) Nr.
2157/2001 des Rates vom 8. Oktober 2001 über das Statut der
Europäischen Gesellschaft (SE) ('SE-VO') aus Gründen der
Übersichtlichkeit verzichtet.

Tagesordnung:

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und
des gebilligten Konzernabschlusses, der Lageberichte für die
IMW Immobilien SE und den Konzern einschließlich des
erläuternden Berichtes der geschäftsführenden Direktoren zu
den Angaben nach §§ 289 Abs. 4 und Abs. 5 HGB, 315 Abs. 4 HGB,
sowie Vorlage des Berichtes des Verwaltungsrates, jeweils für
das zum 31. März 2014 abgelaufene Geschäftsjahr 2013/2014.


Der Verwaltungsrat hat den Jahres- und den Konzernabschluss
für das zum 31. März 2014 abgelaufene Geschäftsjahr der IMW
Immobilien SE am 30. Juni 2014 gebilligt. Der Jahresabschluss
ist damit festgestellt. Die zu diesem Tagesordnungspunkt
genannten Unterlagen sind der Hauptversammlung vorzulegen,
ohne dass es einer Beschlussfassung bedarf.


2. Beschlussfassung über die Verwendung des
Bilanzgewinns


Der Verwaltungsrat schlägt vor, den Bilanzgewinn der
Gesellschaft zum 31. März 2014 in Höhe von EUR 7.949.057,04
wie folgt zu verwenden:


Zahlung einer Dividende von EUR 0,04 je EUR 658.666,64
dividendenberechtigte Stückaktie:

Vortrag auf neue Rechnung: EUR 7.290.390,40

Bilanzgewinn: EUR 7.949.057,04


3. Beschlussfassung über die Entlastung des
Verwaltungsrates


Der Verwaltungsrat schlägt vor, den Mitgliedern des
Verwaltungsrats, die im Geschäftsjahr 2013/2014 amtiert haben,
für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.


4. Beschlussfassung über die Entlastung der
geschäftsführenden Direktoren


Der Verwaltungsrat schlägt vor, den geschäftsführenden
Direktoren, die im Geschäftsjahr 2013/2014 amtiert haben, für
diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.


5. Wahl des Abschlussprüfers


Der Verwaltungsrat schlägt vor, die PricewaterhouseCoopers AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main
zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das
Geschäftsjahr 2014/2015 zu wählen.


6. Beschlussfassung über die Schaffung eines
Genehmigten Kapitals 2014 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen mit
der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugsrechts und
entsprechende Satzungsänderungen


Bis zum 1. September 2014 war der Verwaltungsrat aufgrund des
Beschlusses der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 28.
September 2009 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft
in Höhe bis zu EUR 8.233.333 einmalig oder mehrmalig durch
Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu
erhöhen (genehmigtes Kapital I 2009, § 2.4.1 der Satzung). Die
Gesellschaft hat von dem genehmigten Kapital I 2009 keinen
Gebrauch gemacht.


Um es der Gesellschaft zu ermöglichen, ihre Eigenkapitalbasis
zu verstärken und flexibel auf Chancen im Immobilienmarkt
reagieren zu können, soll ein neues genehmigtes Kapital
geschaffen werden, und zwar in Höhe des gesetzlich
vorgesehenen Höchstbetrags, nämlich in Höhe der Hälfte des
Grundkapitals, welches zur Zeit der Ermächtigung vorhanden
ist. Der Verwaltungsrat soll ermächtigt werden, das
Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.


Der Verwaltungsrat schlägt vor zu beschließen:


a) Der Verwaltungsrat wird ermächtigt, das
Grundkapital in der Zeit bis zum 28. September 2019 um
höchstens EUR 8.233.333 (in Worten: Euro acht Millionen
zweihundertdreiunddreißigtausend dreihundertdreiunddreißig)
durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 8.233.333
auf Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen zu erhöhen. Die Ermächtigung kann auch in
Teilbeträgen ausgenutzt werden. Der Verwaltungsrat wird
ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die
Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. Hierbei besteht
die Ermächtigung, Stammaktien und/oder auch stimmrechtslose
Vorzugsaktien zu begeben, deren Einzelheiten, insbesondere
auch die Höhe der Vorzugsdividende bei Vorzugsaktien, der
Verwaltungsrat festlegt. Auch wenn die Ermächtigung mehr als
einmal teilweise ausgenutzt wird, können Vorzugsaktien bei
einer späteren Ausnutzung ausgegeben werden, die solchen
einer vorangegangenen Ausnutzung vorgehen oder
gleichgestellt werden. Bei Ausgabe neuer Aktien kann der
Beginn des Gewinnbezugsrechts abweichend von § 60 AktG
festgesetzt werden (Genehmigtes Kapital 2014).


Die neuen Aktien sind grundsätzlich den Aktionären zum Bezug
(auch im Wege des mittelbaren Bezugs gemäß § 186 Abs. 5 Satz
1 AktG) anzubieten.


Der Verwaltungsrat wird jedoch ermächtigt, das gesetzliche
Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen
auszuschließen,


a) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen;


b) bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage zum
Zwecke des (auch mittelbaren) Erwerbs von Unternehmen,
Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder von
sonstigen Vermögensgegenständen oder Ansprüchen auf den
Erwerb von Vermögensgegenständen einschließlich
Forderungen gegen die Gesellschaft oder ihre
Konzerngesellschaften;


c) soweit es erforderlich ist, um Inhabern von
Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrechten
bzw. mit Wandlungs- oder Optionspflichten, die von der
Gesellschaft oder ihren unmittelbaren oder mittelbaren
Tochtergesellschaften ausgegeben wurden oder noch werden,
ein Bezugsrecht auf neue auf den Namen lautende
Stückaktien der Gesellschaft in dem Umfang zu gewähren,
wie es ihnen nach Ausübung der Options- oder
Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung der Wandlungs- oder
Optionspflichten als Aktionär zustehen würde;


d) bei Barkapitalerhöhungen, wenn der
Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der Aktien
der Gesellschaft nicht wesentlich unterschreitet und der
rechnerische Anteil der unter Ausschluss des Bezugsrechts
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegebenen Aktien
am Grundkapital 10 % des Grundkapitals nicht
überschreitet, und zwar weder im Zeitpunkt des
Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser
Ermächtigung. Auf diese Begrenzung auf 10 % des
Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die (i) während der
Laufzeit dieser Ermächtigung bis zum Zeitpunkt ihrer
Ausnutzung in direkter oder entsprechender Anwendung des §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert werden
oder die (ii) zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit
Wandlungs- oder Optionsrechten bzw. Wandlungs- oder
Optionspflichten ausgegeben werden können oder müssen,
sofern die Schuldverschreibungen nach dem Wirksamwerden
dieser Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186
Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz unter Ausschluss des
Bezugsrechts ausgegeben werden.



b) Der Verwaltungsrat wird ermächtigt, § 2.4 der
Satzung sowohl entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals 2014 als auch nach Ablauf der
Ermächtigungsfrist zu ändern.


c) § 2.4 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:


'2.4 Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, das
Grundkapital in der Zeit bis zum 28. September 2019 um
höchstens EUR 8.233.333 (in Worten: Euro acht Millionen
zweihundertdreiunddreißigtausend dreihundertdreiunddreißig)
durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 8.233.333
auf Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen zu erhöhen. Die Ermächtigung kann auch in
Teilbeträgen ausgenutzt werden. Der Verwaltungsrat ist
ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die
Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. Hierbei besteht
die Ermächtigung, Stammaktien und/oder auch stimmrechtslose
Vorzugsaktien zu begeben, deren Einzelheiten, insbesondere
auch die Höhe der Vorzugsdividende bei Vorzugsaktien, der
Verwaltungsrat festlegt. Auch wenn die Kapitalerhöhung in
mehreren Stufen erfolgt, können Vorzugsaktien in einer
späteren Stufe ausgegeben werden, die solchen einer
vorangegangenen Stufe vorgehen oder gleichgestellt werden.
Bei Ausgabe neuer Aktien kann der Beginn des
Gewinnbezugsrechts abweichend von § 60 AktG festgesetzt
werden (Genehmigtes Kapital 2014).


Die neuen Aktien sind grundsätzlich den Aktionären zum Bezug
(auch im Wege des mittelbaren Bezugs gemäß § 186 Abs. 5 Satz
1 AktG) anzubieten.


Der Verwaltungsrat ist jedoch ermächtigt, das gesetzliche
Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen
auszuschließen,


aa) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen;


bb) bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage zum
Zwecke des (auch mittelbaren) Erwerbs von Unternehmen,
Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder von
sonstigen Vermögensgegenständen oder Ansprüchen auf den
Erwerb von Vermögensgegenständen einschließlich
Forderungen gegen die Gesellschaft oder ihre
Konzerngesellschaften;


cc) soweit es erforderlich ist, um Inhabern von
Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrechten
bzw. mit Wandlungs- oder Optionspflichten, die von der
Gesellschaft oder ihren unmittelbaren oder mittelbaren
Tochtergesellschaften ausgegeben wurden oder noch werden,
ein Bezugsrecht auf neue auf den Namen lautende
Stückaktien der Gesellschaft in dem Umfang zu gewähren,
wie es ihnen nach Ausübung der Options- oder
Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung der Wandlungs- oder
Optionspflichten als Aktionär zustehen würde;


dd) bei Barkapitalerhöhungen, wenn der
Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der Aktien
der Gesellschaft nicht wesentlich unterschreitet und der
rechnerische Anteil der unter Ausschluss des Bezugsrechts
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegebenen Aktien
am Grundkapital 10 % des Grundkapitals nicht
überschreitet, und zwar weder im Zeitpunkt des
Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser
Ermächtigung. Auf diese Begrenzung auf 10 % des
Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die (i) während der
Laufzeit dieser Ermächtigung bis zum Zeitpunkt ihrer
Ausnutzung in direkter oder entsprechender Anwendung des §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert werden
oder die (ii) zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit
Wandlungs- oder Optionsrechten bzw. Wandlungs- oder
Optionspflichten ausgegeben werden können oder müssen,
sofern die Schuldverschreibungen nach dem Wirksamwerden
dieser Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186
Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz unter Ausschluss des
Bezugsrechts ausgegeben werden.'




7. Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb
und zur Verwendung eigener Aktien durch die Gesellschaft sowie
zum Ausschluss des Bezugs- und Andienungsrechts


Zum Erwerb eigener Aktien bedarf die Gesellschaft, soweit
nicht gesetzlich ausdrücklich zugelassen, einer besonderen
Ermächtigung durch die Hauptversammlung. Da bisher die von der
Hauptversammlung beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener
Aktien am 23. Februar 2014 ausgelaufen ist, soll der
Hauptversammlung vorgeschlagen werden, der Gesellschaft erneut
eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien zu erteilen, um
auch zukünftig im Interesse der Gesellschaft in der Lage zu
sein, im Rahmen der Ermächtigung von diesem Instrumentarium
Gebrauch machen zu können.


Der Verwaltungsrat schlägt vor zu beschließen:


7.1 Erwerbsermächtigung


Die Gesellschaft wird dazu ermächtigt, eigene Aktien bis zu
insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung
bestehenden Grundkapitals zu erwerben, und zwar bis zum 28.
September 2019.


Dabei gilt, dass auf die durch diese Ermächtigung erworbenen
Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche
die Gesellschaft bereits erworben hat oder noch besitzt,
oder die ihr gemäß §§ 71d und 71e AktG zuzurechnen sind, zu
keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals
der Gesellschaft entfallen dürfen.


7.2 Arten des Erwerbs


Der Erwerb erfolgt unter Wahrung des
Gleichbehandlungsgrundsatzes (§ 53a AktG) nach Wahl des
Verwaltungsrats über die Börse, mittels eines an alle
Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder mittels
einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines solchen
Angebots.


a) Erfolgt der Erwerb der Aktien direkt über die
Börse, darf der von der Gesellschaft bezahlte Gegenwert je
Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den letzten Preis (letzter
Stand des Tages) einer Aktie der Gesellschaft im Handel an
der Frankfurter Wertpapierbörse (Market Indentifier Code:
XFRA) am Börsenhandelstag, der dem Erwerb über die Börse
vorausgeht, um nicht mehr als 10 % überschreiten und um
nicht mehr als 10 % unterschreiten.


b) Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches
Kaufangebot oder eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe
eines Kaufangebots, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die
Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie (ohne
Erwerbsnebenkosten) den durchschnittlichen letzten Preis
(letzter Stand des Tages) der Aktien der Gesellschaft im
Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse (Market
Indentifier Code: XFRA) während der letzten zehn
Börsenhandelstage vor dem Tag der Veröffentlichung des
Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe
eines Kaufangebots um nicht mehr als 10 % überschreiten
und um nicht mehr als 10 % unterschreiten. Ergeben sich
nach der Veröffentlichung eines öffentlichen Kaufangebots
bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines
Kaufangebots erhebliche Abweichungen des maßgeblichen
Kurses, kann das Angebot angepasst werden. In diesem Fall
darf der angepasste Kaufpreis oder die angepasste
Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den
durchschnittlichen letzten Preis (letzter Stand des Tages)
der Aktien der Gesellschaft im Handel an der Frankfurter
Wertpapierbörse (Market Indentifier Code: XFRA) während
der letzten zehn Börsenhandelstage vor der öffentlichen
Ankündigung einer etwaigen Anpassung um nicht mehr als 10
% überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten.
Das Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines
Angebots kann weitere Bedingungen vorsehen. Sofern das
Kaufangebot überzeichnet ist bzw. falls bei einer
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots von mehreren
gleichwertigen Angeboten nicht sämtliche angenommen
werden, muss die Annahme nach Quoten erfolgen. Eine
bevorrechtigte Annahme geringerer Stückzahlen bis zu 100
Stück angedienter bzw. angebotener Aktien je Aktionär kann
vorgesehen werden.



7.3 Verwendung der erworbenen Aktien


Der Verwaltungsrat wird ermächtigt, Aktien der Gesellschaft,
die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden,
zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken zu verwenden,
insbesondere zu folgenden:


a) Die auf Grund der vorstehenden Ermächtigung
erworbenen Aktien können unter Wahrung des
Gleichbehandlungsgrundsatzes (§ 53a AktG) wieder über die
Börse oder über ein Angebot an alle Aktionäre verkauft
werden.


b) Die auf Grund der vorstehenden Ermächtigung
erworbenen Aktien können eingezogen werden, ohne dass die
Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren
Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Sie können auch im
vereinfachten Verfahren ohne Kapitalherabsetzung durch
Anpassung des anteiligen rechnerischen Betrages der
übrigen Stückaktien am Grundkapital der Gesellschaft
eingezogen werden. Die Einziehung kann auf einen Teil der
erworbenen Aktien beschränkt werden. Von der Ermächtigung
zur Einziehung kann mehrfach Gebrauch gemacht werden.


c) Die auf Grund der vorstehenden Ermächtigung
erworbenen Aktien können gegen Sachleistung veräußert
werden, insbesondere können sie Dritten im Rahmen von
Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von
Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an
Unternehmen, einschließlich der Erhöhung bestehenden
Anteilsbesitzes, angeboten oder gewährt werden.
Gegebenenfalls kommt auch eine Einbringung der Beteiligung
in verbundene Unternehmen der Gesellschaft in Betracht.


d) Die auf Grund der vorstehenden Ermächtigung
erworbenen Aktien können Personen, die in einem
Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft oder der mit der
Gesellschaft im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen
Unternehmen stehen oder standen, zum Erwerb angeboten,
zugesagt oder übertragen werden.


e) Der Verwaltungsrat wird ermächtigt, eine
Veräußerung der aufgrund der vorstehenden Ermächtigung
erworbenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder
durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen. Hierbei
dürfen jedoch die erworbenen Aktien gegen Barzahlung nur
zu einem Preis veräußert werden, der den letzten Preis
(letzter Stand des Tages) von Aktien der Gesellschaft im
Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse (Market
Indentifier Code: XFRA) am Börsenhandelstag, der der
Veräußerung vorausgeht, nicht wesentlich unterschreitet.
Der zusammengenommene, auf die Anzahl der unter dieser
Ermächtigung veräußerten Aktien entfallende anteilige
Betrag des Grundkapitals zusammen mit dem anteiligen
Betrag des Grundkapitals von neuen Aktien, die während der
Laufzeit dieser Ermächtigung aufgrund von etwaigen
Kapitalerhöhungen unter Ausschluss des Bezugsrechts nach §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG begeben werden, darf insgesamt 10 %
des Grundkapitals der Gesellschaft nicht überschreiten,
und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im
Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.



7.4 Bezugsrechtsausschluss


Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen, soweit die
Aktien der Gesellschaft gemäß den vorstehenden
Ermächtigungen nach Ziffer 7.3. lit. c) bis e) verwendet
werden. Darüber hinaus kann der Verwaltungsrat im Falle der
Veräußerung von Aktien der Gesellschaft im Rahmen eines
Verkaufsangebots nach Ziffer 7.3. lit. a) an die Aktionäre
der Gesellschaft das Bezugsrecht für Spitzenbeträge
ausschließen.


7.5 Sonstiges


Von den vorstehenden Ermächtigungen in Ziffer 7.3 kann
einmal oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam, ganz oder
bezogen auf Teilvolumina der erworbenen Aktien Gebrauch
gemacht werden.



Bericht des Verwaltungsrats der IMW Immobilien SE gemäß Art. 9 SE-VO,
§§ 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu Tagesordnungspunkt 6
über die Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss bei der Ausnutzung
des genehmigten Kapitals

Der Verwaltungsrat erstattet gemäß Art. 9 SE-VO, §§ 203 Abs. 2 Satz 2,
186 Abs. 4 Satz 2 AktG über die Gründe für den Ausschluss des
Bezugsrechts bei der Ausnutzung des genehmigten Kapitals diesen
Bericht, der Bestandteil der Einladung der Hauptversammlung ist und
vom Tag der Bekanntmachung der Einberufung der Hauptversammlung in den
Geschäftsräumen der Gesellschaft ausliegt und auf Verlangen jedem
Aktionär kostenfrei übersandt wird.

1. Gegenwärtiges genehmigtes Kapital und Anlass für die Änderungen

Bis zum 1. September 2014 war der Verwaltungsrat aufgrund des
Beschlusses der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 28. September
2009 im Wege der Satzungsänderung ermächtigt, das Grundkapital der
Gesellschaft im Umfang von bis zu EUR 8.233.333 einmalig oder
mehrmalig durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden
Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital I 2009, § 2.4.1 der
Satzung). Die Satzungsänderung ist am 13. Oktober 2009 in das
Handelsregister der damaligen IMW Immobilien AG und am 11. August 2011
in das Handelsregister der IMW Immobilien SE eingetragen worden. Die
Gesellschaft hat von dem genehmigten Kapital I 2009 keinen Gebrauch
gemacht.

Um es der Gesellschaft weiterhin zu ermöglichen, ihre
Eigenkapitalbasis weiter zu verstärken und flexibel auf Chancen im
Immobilienmarkt reagieren zu können, soll ein neues genehmigtes
Kapital in der gesetzlich zugelassenen Höhe - nämlich in Höhe der
Hälfte des Grundkapitals, welches zur Zeit der Ermächtigung vorhanden
ist - geschaffen werden.

2. Neues genehmigtes Kapital und damit verbundene Vorteile für die
Gesellschaft

Unter Tagesordnungspunkt 6 soll ein neues Genehmigtes Kapital 2014 in
Höhe von EUR 8.233.333 im Wege der Satzungsänderung geschaffen werden,
das bis zum 28. September 2019 befristet sein soll. Damit wird die
gesetzliche Grenze von 50 % des Grundkapitals erreicht.

Mit dem genehmigten Kapital kann die Eigenkapitalbasis des
Unternehmens im Interesse der Gesellschaft und der Aktionäre flexibel
und kostensparend erhöht werden, um auf diese Weise Finanzmittel
bereitzustellen.

Der Verwaltungsrat soll des Weiteren ermächtigt werden, im Rahmen des
genehmigten Kapitals in bestimmten Fällen das gesetzliche Bezugsrecht
der Aktionäre gemäß § 203 Abs. 1 AktG i.V.m. § 186 Abs. 3 Satz 1 AktG
auszuschließen. Auf diese Weise kann die Gesellschaft im eigenen
Interesse und im Interesse der Aktionäre in die Lage versetzt werden,
in diesen Fällen und sofern erforderlich, sich bietende Chancen zur
Durchführung zweckmäßiger Kapitalerhöhungen schnell und effizient zu
nutzen.

Den Aktionären steht bei Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2014
grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Die neuen Aktien aus einer
Barkapitalerhöhung können auch von Kreditinstituten oder Unternehmen
im Sinne von § 186 Abs. 5 Satz 1 Aktiengesetz mit der Verpflichtung
übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (sog.
mittelbares Bezugsrecht).

Der Verwaltungsrat soll jedoch die Möglichkeit erhalten, das
Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

3. Ausschluss des Bezugsrechts

Bezugsrechtsausschluss für Spitzenbeträge

Das Bezugsrecht kann, wie in § 2.4 lit. a) der vorgeschlagenen
Satzungsregelung vorgesehen, für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden,
um einen runden Emissionsbetrag und ein glattes Bezugsverhältnis zu
erreichen. Die Ermächtigung, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht
auszunehmen, dient dazu, dass im Hinblick auf den Betrag der
jeweiligen Kapitalerhöhung ein praktikables Bezugsverhältnis
dargestellt werden kann. Ohne den Ausschluss des Bezugsrechts
hinsichtlich des Spitzenbetrages würde insbesondere bei einer
Kapitalerhöhung um runde Beträge die technische Durchführung der
Kapitalerhöhung erheblich erschwert.

Bezugsrechtsausschluss bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen

Die Ermächtigung gemäß § 2.4 lit. b) der Satzung in der beabsichtigten
Neufassung, sieht vor, dass der Verwaltungsrat das Bezugsrecht der
Aktionäre bei Kapitalerhöhungen ausschließen kann, sofern diese zum
Zwecke des (auch mittelbaren) Erwerbs von Unternehmen,
Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder von sonstigen
Vermögensgegenständen oder Ansprüchen auf den Erwerb von
Vermögensgegenständen einschließlich Forderungen gegen die
Gesellschaft oder ihre Konzerngesellschaften erfolgen.

Hierdurch soll der Verwaltungsrat in die Lage versetzt werden, eigene
Aktien der Gesellschaft zur Verfügung zu haben, um in geeigneten
Einzelfällen Unternehmen (Objektgesellschaften) oder Beteiligungen an
Unternehmen sowie Vermögensgegenstände einschließlich Forderungen
gegen die Gesellschaft oder Konzerngesellschaften, gegen Überlassung
von Aktien der Gesellschaft erwerben zu können.

Unternehmenserweiterungen, die durch einen Unternehmens- oder
Beteiligungserwerb erfolgen, erfordern in der Regel schnelle
Entscheidungen. Häufig verlangen die Inhaber geeigneter Zielobjekte
als Gegenleistung für eine Veräußerung ihrer Anteile die Verschaffung
von stimmberechtigten Aktien der erwerbenden Gesellschaft. Um solche
Zielobjekte erwerben zu können, muss die Gesellschaft in der Lage
sein, eigene Aktien als Gegenleistung anbieten zu können. Durch die
vorgesehene Ermächtigung kann der Verwaltungsrat auf dem nationalen
oder internationalen Markt rasch und flexibel auf vorteilhafte
Angebote oder sich ansonsten bietende Gelegenheiten reagieren und
Möglichkeiten zum Erwerb von Unternehmen oder
Unternehmensbeteiligungen gegen Ausgabe von Aktien im Interesse der
Gesellschaft und ihrer Aktionäre ausnutzen. Die liquiden Mittel der
Gesellschaft werden geschont und der Umfang einer möglichen
Kaufpreisfinanzierung verringert. Ein solcher Bezugsrechtsausschluss
führt zwar zu einer Verwässerung der Aktienbestände der Aktionäre
durch eine Verringerung ihrer relativen Beteiligungsquote und ihres
relativen Stimmrechtsanteils. Die Einräumung eines Bezugsrechts für
die Aktionäre würde jedoch die Möglichkeit der Nutzung der Vorteile
(schneller, part_1/3flexibler und kostengünstiger Erwerb) ausschließen, die
sich beim Erwerb geeigneter Zielobjekte gegen Gewährung von Aktien der
Gesellschaft ergeben.

Der Verwaltungsrat wird im Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung
sorgfältig prüfen, ob der Wert der neuen Aktien und der Wert der
Gegenleistung in einem angemessenen Verhältnis stehen. Die durch einen
Bezugsrechtsausschluss bei Sachkapitalerhöhungen bedingte Verringerung
der relativen Beteiligungsquote und des relativen Stimmrechtsanteils
der Aktionäre wird dadurch aufgewogen, dass die Geschäftsausweitung im
Wege der Eigenkapitalstärkung durch Dritte finanziert wird und die
vorhandenen Aktionäre - mit einer zwar geringeren Quote als zuvor - an
einem Unternehmenswachstum teilhaben, das sie bei Einräumung eines
Bezugsrechts aus eigenen Mitteln finanzieren müssten. Durch die
Börsennotierung der Gesellschaft ist jedem Aktionär zudem die
grundsätzliche Möglichkeit gegeben, seine Beteiligungsquote durch den
Zuerwerb von Aktien wieder zu erhöhen.

Bezugsrechtsausschluss für ausstehende Options- und
Wandelschuldverschreibungen

Mit der in § 2.4 lit. c) zur Beschlussfassung vorgeschlagenen
Satzungsänderung vorgesehenen Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss
zu Gunsten von Inhabern von zu begebenden
Optionsschuldverschreibungen, Wandelschuldverschreibungen oder
Wandelgenussrechten soll diesen - sofern erforderlich - die Teilnahme
an einer Kapitalerhöhung in der Weise ermöglicht werden, wie sie ihnen
auf Grund ihrer Options- und Wandelrechte zustehen würde.

Zur leichteren Platzierbarkeit von Schuldverschreibungen am
Kapitalmarkt sehen die entsprechenden Ausgabebedingungen im Regelfall
einen Verwässerungsschutz vor. Eine Möglichkeit des
Verwässerungsschutzes besteht darin, dass die Inhaber von
Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrechten bzw.
Wandlungs- oder Optionspflichten bei einer Aktienemission, bei der die
Aktionäre ein Bezugsrecht haben, ebenfalls ein Bezugsrecht auf die
neuen Aktien erhalten. Sie werden damit so gestellt, als ob sie von
ihrem Options- oder Wandlungsrecht bereits Gebrauch gemacht hätten
bzw. ihre Wandlungs- oder Optionspflichten bereits erfüllt worden
wären. Da der Verwässerungsschutz in diesem Fall nicht durch eine
Reduzierung des Options- bzw. Wandlungspreises gewährleistet werden
muss, lässt sich ein höherer Ausgabekurs für die bei Wandlung oder
Optionsausübung auszugebenden auf den Namen lautenden Stückaktien
erzielen. Dieses Vorgehen ist jedoch nur möglich, wenn das Bezugsrecht
der Aktionäre insoweit ausgeschlossen wird. Da die Platzierung von
Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrechten bzw.
Wandlungs- oder Optionspflichten bei Gewährung eines entsprechenden
Verwässerungsschutzes erleichtert wird, dient der
Bezugsrechtsausschluss dem Interesse der Aktionäre an einer optimalen
Finanzstruktur ihrer Gesellschaft.

Bezugsrechtsausschluss bei Kapitalerhöhung gegen Bareinlage

Schließlich soll der Verwaltungsrat gemäß der in § 2.4 lit. d) der zur
Beschlussfassung vorgeschlagenen Satzungsänderung ermächtigt werden,
dass Bezugsrecht der Bezugsrecht der Aktionäre gemäß §§ 203 Abs. 2 i.
V. m. 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz bei Barkapitalerhöhungen
auszuschließen werden, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den
Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien nicht wesentlich
unterschreitet und der rechnerische Anteil der unter Ausschluss des
Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegebenen
Aktien am Grundkapital insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht
überschreitet, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im
Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.

Diese Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss soll die Gesellschaft in
die Lage versetzen, zeitnah und flexibel ihren Eigenkapitalbedarf zu
decken. Durch den Verzicht auf die sowohl kosten- als auch
zeitaufwändige Durchführung des Bezugsrechtsverfahrens wird die
Gesellschaft in die Lage versetzt, auf günstige Marktsituationen
kurzfristig zu reagieren. Derartige Kapitalerhöhungen führen wegen der
schnelleren Handlungsmöglichkeiten erfahrungsgemäß zu einem höheren
Mittelzufluss als eine vergleichbare Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht
für die Aktionäre und ermöglichen es zudem, neue Aktionärsgruppen im
In- und Ausland zu gewinnen. Bei Ausnutzung der Ermächtigung wird der
Verwaltungsrat den Abschlag so niedrig bemessen, wie dies nach den zum
Zeitpunkt der Platzierung vorherrschenden Marktbedingungen möglich
ist. Die Abweichung vom Börsenpreis zum Zeitpunkt der Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals 2014 wird in keinem Fall mehr als 5 % des dann
aktuellen Börsenpreises betragen.

Der Umfang einer Barkapitalerhöhung unter dem Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre gemäß §§ 203 Abs. 2 i. V. m. 186 Abs. 3
Satz 4 Aktiengesetz ist zudem begrenzt auf 10 % des Grundkapitals bei
Wirksamwerden der Ermächtigung bzw., sofern dieser Betrag niedriger
sein sollte, bei Ausnutzung der Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss.

Hierbei sieht der Beschlussvorschlag vor, dass auf diese 10 %-Grenze
solche Aktien anzurechnen sind, die während der Laufzeit dieser
Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in direkter oder
entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz
ausgegeben oder veräußert werden. Ferner werden auf diese 10 %-Grenze
auch diejenigen Aktien angerechnet, die zur Bedienung von
Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrechten bzw.
Wandlungs- oder Optionspflichten ausgegeben werden bzw. ausgegeben
werden können oder müssen, sofern die Schuldverschreibungen nach dem
Wirksamwerden dieser Ermächtigung in entsprechender Anwendung des §
186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz unter Ausschluss des Bezugsrechts der
Aktionäre ausgegeben werden.

Durch diesen Anrechnungsmechanismus wird im Einklang mit der Regelung
der §§ 203 Abs. 2 i. V. m. 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz dem
Schutzbedürfnis der Aktionäre im Hinblick auf eine Verwässerung
Rechnung getragen, indem ihre Beteiligungsquote auch bei einer
Kombination von Kapitalmaßnahmen und der Veräußerung eigener Aktien
und/oder der Ausgabe von Schuldverschreibungen so weit wie möglich
erhalten bleibt. Da sich der Ausgabepreis für die unter vereinfachtem
Bezugsrechtsausschluss ausgegebenen neuen Aktien am Börsenkurs zu
orientieren und die Ermächtigung nur einen beschränkten Umfang hat,
haben die Aktionäre zudem die Möglichkeit, ihre relative
Beteiligungsquote und ihren relativen Stimmrechtsanteil durch Zukauf
von Aktien über die Börse aufrechtzuerhalten. Es ist daher
sichergestellt, dass in Übereinstimmung mit der gesetzlichen Wertung
des § 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz sowohl die Vermögens- wie auch
die Stimmrechtsinteressen bei einer Ausnutzung des genehmigten
Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts angemessen gewahrt werden,
während der Gesellschaft im Interesse aller Aktionäre weitere
Handlungsspielräume eröffnet werden.

Bezugsrechtsausschluss bei Kapitalerhöhung gegen Bareinlage/Berichte

Pläne für die Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2014 bestehen
derzeit nicht. Der Verwaltungsrat wird in jedem Einzelfall sorgfältig
prüfen, ob er von der Ermächtigung zur Kapitalerhöhung unter
Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre Gebrauch macht. Er wird dies
nur tun, wenn dies nach pflichtgemäßer Prüfung aus Sicht der Organe im
wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre liegt.
Soweit das von Verwaltungsrat vorgeschlagene genehmigte Kapital nicht
für die vorstehend beschriebenen Zwecke benötigt wird, steht es für
die Durchführung von Barkapitalerhöhungen unter Beachtung des
gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre zur Verfügung.

Der Verwaltungsrat wird der Hauptversammlung jeweils Bericht über eine
Ausnutzung dieser Ermächtigung erstatten.

Bericht des Verwaltungsrats an die Hauptversammlung gemäß Art. 9
SE-VO, § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 7 i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu
Punkt 7 der Tagesordnung

Der Beschlussvorschlag des Verwaltungsrats sieht auf der Grundlage von
§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG vor, die Gesellschaft durch die
Hauptversammlung für insgesamt höchstens 5 Jahre zum Erwerb eigener
Aktien in Höhe von bis zu 10 % des Grundkapitals zu ermächtigen. Die
bisher bestehende Ermächtigung ist am 23. Februar 2014 ausgelaufen.

Der Erwerb kann direkt über die Börse oder mittels eines an die
Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder
durch die öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots
durchgeführt werden. Dabei ist der aktienrechtliche
Gleichbehandlungsgrundsatz zu beachten. Sofern bei einem öffentlichen
Kaufangebot oder der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines
Angebots die Anzahl der angedienten bzw. angebotenen Aktien das von
der Gesellschaft zum Erwerb vorgesehene Volumen übersteigt, muss der
Erwerb nach Quoten erfolgen. Jedoch soll es möglich sein, eine
bevorrechtigte Annahme kleinerer Offerten oder kleiner Teile bis zu
maximal 100 Aktien vorzusehen. Diese Möglichkeit dient dazu, die
technische Abwicklung des Erwerbs zu erleichtern.

Die erworbenen eigenen Aktien dürfen zu allen gesetzlich zulässigen
Zwecken verwendet werden, insbesondere auch zu den folgenden:

Die Gesellschaft kann die eigenen Aktien entweder über die Börse oder
im Wege eines an alle Aktionäre gerichteten Angebots wieder veräußern.
In beiden Fällen bleibt das Bezugsrecht der Aktionäre gewahrt.

Die aufgrund dieses Ermächtigungsbeschlusses erworbenen eigenen Aktien
sollen von der Gesellschaft auch ohne erneuten Beschluss der
Hauptversammlung eingezogen werden können. Die Hauptversammlung kann
gemäß § 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG die Einziehung von Stückaktien
beschließen, ohne dass damit eine Herabsetzung des Grundkapitals
erforderlich wird. Die vorgeschlagene Ermächtigung sieht diese
Alternative neben der Einziehung mit Kapitalherabsetzung vor. Durch
eine Einziehung eigener Aktien ohne Kapitalherabsetzung erhöht sich
automatisch der rechnerische Anteil der übrigen Stückaktien am
Grundkapital.

Darüber hinaus sollen eigene Aktien aber auch zu weiteren Zwecken
verwendet werden können, die rechtlich einen Ausschluss des
Bezugsrechts notwendig machen:
Bezugsrechtsausschlüsse:

1. Das Bezugsrecht der Aktionäre soll ausgeschlossen
sein, soweit der Verwaltungsrat die zurückerworbenen Aktien
gegen Sachleistung veräußert, insbesondere im Rahmen von
Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von
Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an
Unternehmen, einschließlich der Erhöhung bestehenden
Anteilsbesitzes, anbietet oder gewährt.


Die Praxis zeigt, dass als Gegenleistung für attraktive
Akquisitionsobjekte häufig die Verschaffung von Aktien der
erwerbenden Gesellschaft verlangt wird. Aus diesem Grunde muss
der Gesellschaft die Möglichkeit eröffnet werden, eigene
Aktien zur Verfügung zu haben, um diese als Gegenleistung im
Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von
Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an
Unternehmen anbieten zu können. Solche Entscheidungen müssen
typischerweise sehr kurzfristig getroffen werden. Die
vorgeschlagene Ermächtigung soll der Gesellschaft den
notwendigen Spielraum geben, sich bietende Gelegenheiten zu
Akquisitionen und Unternehmenszusammenschlüssen flexibel
ausnutzen zu können, ohne zuvor im Rahmen der Einberufung
einer Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Zu
diesem Zweck ist es weiter erforderlich, dass der
Verwaltungsrat zur Gewährung eigener Aktien unter Ausschluss
des Bezugsrechts der Aktionäre ermächtigt wird. Der
Verwaltungsrat wird jeweils im Einzelfall prüfen, ob er von
der erbetenen Ermächtigung zur Verwendung eigener Aktien unter
Bezugsrechtsausschluss Gebrauch machen soll, wenn sich
Möglichkeiten zu Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb
von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an
Unternehmen konkretisieren. Er wird die Ermächtigung nur dann
ausnutzen, wenn er zu der Überzeugung gelangt, dass der Erwerb
gegen Übertragung von Aktien der Gesellschaft in deren
wohlverstandenem Interesse liegt.


2. Die eigenen Aktien sollen von der Gesellschaft
weiterhin als Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der
Gesellschaft oder Arbeitnehmer der mit ihr verbundenen
Unternehmen ausgegeben werden können. Insbesondere soll für
die jeweils Berechtigten als zusätzliches Anreizsystem die
Möglichkeit geschaffen werden können, die Aktien der
Gesellschaft mit einem angemessenen Abschlag gegenüber dem
aktuellen Marktpreis zu erwerben. Darüber hinaus sollen die
Aktien auch Arbeitnehmern mit einer Sperrfrist von nicht
weniger als einem Jahr zugesagt bzw. übertragen werden können.
Hierzu ist der Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre
erforderlich.


3. Der Verwaltungsrat soll ferner entsprechend § 71
Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 AktG i.V.m. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
ermächtigt sein, zurückerworbene Aktien der Gesellschaft mit
einem auf diesen entfallenden Anteil am Grundkapital von
höchstens 10 % unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre
in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an
alle Aktionäre gegen Barzahlung zu einem Preis zu veräußern,
der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt
der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet.


Die Möglichkeit einer Veräußerung in anderer Form als über die
Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre liegt im
Interesse der Gesellschaft und der Aktionäre, da durch die
Veräußerung von Aktien beispielsweise an institutionelle
Anleger zusätzliche in- und ausländische Aktionäre gewonnen
werden können. Die Gesellschaft wird darüber hinaus in die
Lage versetzt, ihr Eigenkapital den jeweiligen geschäftlichen
Erfordernissen anzupassen und schnell und flexibel auf
günstige Börsensituationen reagieren zu können. Die Vermögens-
wie auch die Stimmrechtsinteressen der Aktionäre werden
gewahrt. Den Aktionären entsteht angesichts dieses geringen
Volumens kein Nachteil, da die unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre veräußerten Aktien nur zu einem
Preis veräußert werden dürfen, der dem Börsenkurs zum
Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet.


Die Aktionäre können daher eine zum Erhalt ihrer
Beteiligungsquote erforderliche Anzahl von Aktien zu annähernd
gleichen Konditionen über die Börse erwerben.


Diese Ermächtigung gilt mit der Maßgabe, dass die unter
Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
begebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht
überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des
Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser
Ermächtigung. Bei der Berechnung der 10 %-Grenze ist außerdem
der anteilige Betrag am Grundkapital abzusetzen, der auf
Aktien entfällt, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung
durch Kapitalerhöhungen unter Bezugsrechtsausschluss
ausgegeben werden. Dabei dürfen die Aktien nur zu einem Preis
veräußert werden, der den maßgeblichen Börsenkurs nicht
wesentlich unterschreitet. Der Verwaltungsrat wird sich dabei
bemühen - unter Berücksichtigung der aktuellen
Marktgegebenheiten -, einen eventuellen Abschlag auf den
Börsenkurs so niedrig wie möglich zu bemessen. Er wird von der
auf § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG gestützten Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss bei der Veräußerung eigener Aktien nur
in der Weise Gebrauch machen, dass - unter Einbeziehung
bereits bestehender Ermächtigungen zur Ausgabe von Aktien
unter Bezugsrechtsauschluss - die in § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
vorgesehene Grenze von insgesamt höchstens 10 % des
Grundkapitals der Gesellschaft nicht überschritten wird.


4. Der Verwaltungsrat soll schließlich berechtigt
sein, bei Veräußerung der eigenen Aktien im Rahmen eines
Verkaufsangebots an die Aktionäre der Gesellschaft das
Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge auszuschließen.
Der Ausschluss des Bezugsrechts für Spitzenbeträge ist
erforderlich, um eine Abgabe erworbener eigener Aktien im Wege
eines Verkaufsangebots an die Aktionäre technisch durchführbar
zu machen. Die als freie Spitze vom Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossenen eigenen Aktien werden entweder durch Verkauf
an der Börse oder in sonstiger Weise bestmöglich für die
Gesellschaft verwertet.


Im Übrigen wird der Verwaltungsrat in der auf die Ausnutzung der
Ermächtigung folgenden Hauptversammlung entsprechend den gesetzlichen
Bestimmungen über die Einzelheiten seines Vorgehens berichten.

Teilnahme an der Hauptversammlung

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts
sind diejenigen Aktionäre der IMW Immobilien SE berechtigt, die im
Aktienregister eingetragen sind und sich bis spätestens Montag, den
22. September 2014 (24:00 Uhr) bei der Gesellschaft angemeldet haben.
Wir weisen unsere Aktionäre darauf hin, dass aus arbeitstechnischen
Gründen eine Umschreibung des Aktienregisters vom 23. September 2014
(00:00 Uhr) bis zur Beendigung der Hauptversammlung am 29. September
2014, bei Verlängerung der Hauptversammlung am 30. September 2014
nicht stattfindet (Umschreibungsstopp). Für die Ausübung von
Teilnahme- und Stimmrechten ist der am 29. September 2014 im
Aktienregister eingetragene Aktienbestand maßgeblich.

Die Anmeldung ist in Textform zu richten an:

IMW Immobilien SE
c/o Computershare Operations Center
D-80249 München
Telefax: +49 (0) 89 30903-74675
E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Ist ein Kreditinstitut im Aktienregister eingetragen, so kann dieses
Kreditinstitut das Stimmrecht für Aktien, die ihm nicht gehören, nur
aufgrund einer Ermächtigung des Aktionärs ausüben.

Die Aktien werden durch eine Anmeldung zur Hauptversammlung nicht
blockiert, Aktionäre können deshalb über ihre Aktien auch nach
erfolgter Anmeldung weiterhin frei verfügen.

Stimmrechtsvertretung

Aktionäre können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung auch durch
einen Bevollmächtigten, z. B. ein Kreditinstitut, eine
Aktionärsvereinigung oder eine Person ihrer Wahl, ausüben lassen.
Bevollmächtigt der Aktionär mehr als eine Person, so kann die
Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zurückweisen. Auch im Fall
einer Stimmrechtsvertretung sind eine Eintragung im Aktienregister und
eine fristgerechte Anmeldung nach den vorstehenden Bestimmungen
erforderlich.

Gemäß § 134 Abs. 3 Satz 3 AktG bedürfen die Erteilung der Vollmacht,
ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der
Gesellschaft grundsätzlich der Textform. Aktionäre können für die
Bevollmächtigung den Vollmachtsabschnitt auf der Rückseite der
Eintrittskarte verwenden, die sie nach der Anmeldung erhalten. Möglich
ist aber auch, dass Aktionäre eine gesonderte Vollmacht ausstellen.

Bei der Bevollmächtigung von Kreditinstituten, nach §§ 135 Abs. 10,
125 Abs. 5 AktG den Kreditinstituten gleichgestellten Instituten oder
Unternehmen, Aktionärsvereinigungen oder Personen, für die nach § 135
Abs. 8 AktG die Regelungen des § 135 Abs. 1 bis 7 AktG sinngemäß
gelten, sind (in der Regel) Besonderheiten zu beachten, die bei dem
jeweils zu Bevollmächtigenden zu erfragen sind. Diejenigen Aktionäre,
die ein Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder ein anderes der
in § 135 AktG gleichgestellten Institute, Unternehmen oder Personen
bevollmächtigen möchten, werden gebeten, sich mit den Vorgenannten
über die Form der Vollmacht abzustimmen.

Für die Übermittlung des Nachweises über die Bestellung eines
Bevollmächtigten bietet die Gesellschaft an, dass die Aktionäre den
Nachweis bis zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung an folgende
Adresse übermitteln:

IMW Immobilien SE
Frau Petra Scheel
Stresemannstr. 78
D-10963 Berlin
Telefax: +49 (0) 30 25461299
E-Mail: hv2014@imw-se.de

Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft

Die Gesellschaft bietet ihren Aktionären an, sich durch von der IMW
Immobilien SE als Stimmrechtsvertreter benannte Mitarbeiter der
Gesellschaft bei der Ausübung ihres Stimmrechts vertreten zu lassen.
Den Stimmrechtsvertretern müssen dazu Vollmacht sowie ausdrückliche
und eindeutige Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts zu jedem
relevanten Tagesordnungspunkt erteilt werden. Soweit eine
ausdrückliche und eindeutige Weisung fehlt, werden sich die
Stimmrechtsvertreter für den jeweiligen Abstimmungsgegenstand der
Stimme enthalten. Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet,
weisungsgemäß abzustimmen.

Vollmacht und Stimmrechtsweisungen an die von der Gesellschaft
benannten Stimmrechtsvertreter können in Textform erteilt werden. Dazu
kann das Vollmachts- und Weisungsformular, welches mit der
Eintrittskarte versendet wird, oder eine gesondert ausgestellte
Vollmacht verwendet werden.

In Textform erteilte Vollmachten und Weisungen an die
Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft müssen spätestens bis 26.
September 2014 (24:00 Uhr) bei der Gesellschaft unter folgender
Anschrift eingegangen sein:

IMW Immobilien SE
Frau Petra Scheel
Stresemannstr. 78
D-10963 Berlin
Telefax: +49 (0) 30 25461299
E-Mail: hv2014@imw-se.de

Weitere Hinweise zum Vollmachtsverfahren finden sich auf der Ihnen
übersandten Eintrittskarte sowie auf der genannten Internetseite der
Gesellschaft.

Anfragen, Anträge, Wahlvorschläge, Auskunftsverlangen
(Angaben zu den Rechten der Aktionäre nach § 50 Abs. 2 SEAG i.V.m. §
122 Abs. 2, Art. 53 SE-VO i.V.m. §§ 126 Abs. 1, 127, 131 Abs. 1 AktG)

Tagesordnungsergänzungsverlangen gemäß § 50 Abs. 2 SEAG i.V.m. § 122
Abs. 2 AktG

Aktionäre, deren Anteile zusammen 5 Prozent des Grundkapitals oder den
anteiligen Betrag von EUR 500.000 erreichen, können verlangen, dass
Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekanntgemacht werden.
Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage
beiliegen. Im Übrigen wird auf die Voraussetzungen der § 50 Abs. 2
SEAG i.V.m § 122 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 AktG und §§ 142 Abs. 2 Satz 2
und 70 AktG verwiesen.

Das Verlangen ist schriftlich an die Gesellschaft zu richten und muss
der Gesellschaft spätestens bis zum 29. August 2014 (24:00 Uhr)
zugehen.

Bitte richten Sie ein entsprechendes Verlangen an folgende Adresse:

IMW Immobilien SE
Stresemannstr. 78
D-10963 Berlin
Telefax: +49 (0) 30 25461299
E-Mail: hv2014@imw-se.de

Bekanntzumachende Ergänzungen der Tagesordnung werden unverzüglich
nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger bekannt gemacht und
solchen Medien zur Veröffentlichung zugeleitet, bei denen davon
ausgegangen werden kann, dass sie die Information in der gesamten
Europäischen Union verbreiten. Sie werden außerdem unter der
Internetadresse www.imw-se.de bekannt gemacht und den Aktionären
mitgeteilt.

Anträge von Aktionären gemäß §§ 126 Abs. 1, 127 AktG

Aktionäre können Anträge zu einzelnen Punkten der Tagesordnung
stellen. Das gilt auch für Wahlvorschläge zur Wahl von
Verwaltungsratsmitgliedern oder von Abschlussprüfern.

Gemäß § 126 AktG sind Anträge von Aktionären einschließlich des Namens
des Aktionärs, der Begründung und einer etwaigen Stellungnahme der
Verwaltung den in § 125 Abs. 1 und 3 AktG genannten Berechtigten (dies
sind u.a. die Aktionäre, die es verlangen) unter den dortigen
Voraussetzungen zugänglich zu machen, wenn der Aktionär mindestens
vierzehn Tage vor der Hauptversammlung der Gesellschaft einen
Gegenantrag gegen einen Vorschlag des Verwaltungsrats zu einem
bestimmten Punkt der Tagesordnung mit Begründung an die untenstehende
Adresse übersandt hat. Der Tag des Zugangs und der Tag der
Hauptversammlung sind nicht mitzurechnen. Letztmöglicher Zugangstermin
ist somit Dienstag, der 14. September 2014 (24:00 Uhr). Ein
Gegenantrag braucht nicht zugänglich gemacht zu werden, wenn einer der
Ausschlusstatbestände nach § 126 Abs. 2 AktG vorliegt. Die Begründung
braucht auch dann nicht zugänglich gemacht zu werden, wenn sie
insgesamt mehr als 5.000 Zeichen beträgt.

Wahlvorschläge von Aktionären nach § 127 AktG brauchen nicht begründet
zu werden. Wahlvorschläge werden nur zugänglich gemacht, wenn sie den
Namen, den ausgeübten Beruf und den Wohnort der vorgeschlagenen Person
und im Fall einer Wahl von Verwaltungsratsmitgliedern Angaben zu deren
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten
enthalten (§ 127 Satz 3 in Verbindung mit § 124 Abs. 3 und § 125 Abs.
1 Satz 5 AktG). Nach § 127 Satz 1 AktG in Verbindung mit § 126 Abs. 2
AktG gibt es weitere Gründe, bei deren Vorliegen Wahlvorschläge nicht
über die Internetseite zugänglich gemacht werden müssen. Im Übrigen
gelten die Voraussetzungen und Regelungen für das Zugänglichmachen von
Anträgen entsprechend.

Jeder Aktionär hat auch das Recht, während der Hauptversammlung
Gegenanträge zu den verschiedenen Tagesordnungspunkten ohne vorherige
Übermittlung an die Gesellschaft zu stellen. Gegenanträge, die der
Gesellschaft vorab fristgerecht übermittelt worden sind, finden in der
Hauptversammlung nur Beachtung, wenn sie dort gestellt werden.

Etwaige Anträge (nebst Begründung) und Wahlvorschläge von Aktionären
zur Hauptversammlung bitten wir ausschließlich zu richten an

IMW Immobilien SE
Frau Petra Scheel
Stresemannstr. 78
D-10963 Berlin
Telefax: +49 (0) 30 25461299
E-Mail: hv2014@imw-se.de

Zugänglich zu machende Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären
(einschließlich des Namens des Aktionärs und im Falle von Anträgen der
Begründung) werden nach ihrem Eingang unter der Internetadresse
www.imw-se.de veröffentlicht.

Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden ebenfalls unter der
genannten Internetadresse veröffentlicht.

Auskunftsrecht gemäß § 131 Abs. 1 AktG

In der Hauptversammlung kann jeder Aktionär und Aktionärsvertreter
Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft, die rechtlichen und
geschäftlichen Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen
sowie die Lage des Konzerns und der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen verlangen, soweit die Auskunft zur
sachgemäßen Beurteilung eines Gegenstands der Tagesordnung
erforderlich ist. Auskunftsverlangen sind in der Hauptversammlung
grundsätzlich mündlich im Rahmen der Aussprache zu stellen.

Weitergehende Erläuterungen

Weitergehende Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach § 50
Abs. 2 SEAG i.V.m. § 122 Abs. 2 AktG, §§ 126 Abs. 1, § 127, § 131 Abs.
1 AktG finden sich unter der Internetadresse www.imw-se.de.

Unterlagen

In den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Stresemannstr. 78, D-10963
Berlin, liegen seit Einberufung der Hauptversammlung aus:

* der festgestellte Jahresabschluss,


* der gebilligte Konzernabschluss,


* der Lagebericht,


* der Konzernlagebericht,


* der Bericht des Verwaltungsrates, sowie


* der erläuternde Bericht der geschäftsführenden
Direktoren zu den Angaben nach § 289 Abs. 4 und 5 HGB, § 315
Abs. 4 HGB


jeweils für das zum 31. März 2014 abgelaufene Geschäftsjahr
2013/2014 der IMW Immobilien SE,


* der Bericht des Verwaltungsrats der IMW Immobilien
SE gemäß Art. 9 SE-VO, §§ 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2
AktG zu Tagesordnungspunkt 6 über die Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss bei der Ausnutzung des genehmigten
Kapitals,


* Bericht des Verwaltungsrats an die Hauptversammlung
gemäß Art. 9 SE-VO, § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 7 i.V.m. § 186 Abs.
4 Satz 2 AktG zu Punkt 7 der Tagesordnung.


Die genannten Unterlagen, eine aktuelle Fassung der Satzung der
Gesellschaft sowie die Informationen nach § 124a AktG sind zudem seit
der Einberufung im Internet unter www.imw-se.de zugänglich part_2/3und werden
auch in der Hauptversammlung zur Einsichtnahme ausgelegt. Die
Abstimmungsergebnisse werden nach der Hauptversammlung unter der
gleichen Internetadresse bekannt gegeben.

Es wird darauf hingewiesen, dass der gesetzlichen Verpflichtung mit
Zugänglichmachung der Unterlagen auf der Internetseite der
Gesellschaft Genüge getan ist. Den Aktionären werden gleichwohl auf
Verlangen einmalig, unverzüglich und kostenlos Kopien der genannten
Unterlagen per einfacher Post übersandt.

Aktien und Stimmrechte

Im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung ist das
Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 16.466.666 Euro eingeteilt
in 16.466.666 stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien,
die jeweils eine Stimme gewähren. Eigene Aktien hält die Gesellschaft
zu diesem Zeitpunkt nicht.

Berlin, im August 2014

IMW Immobilien SE

Der Verwaltungsrat





21.08.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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part_3/3
Stand: 15.35 Uhr | Börsenschluss in 3:58 Std.
6,33 Aktueller Kurs an Börse Frankfurt +2,98% / +0,18 Differenz zum Vortag zum Porträt zum Chart