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Montag, 22. September 2014

Börse

BUSINESS WIRE: USA steht mit 41 Millionen Verbindungen in diesem Jahr an der Speerspitze der weltweiten Innovationen im M2M-Bereich, so der neue Bericht von GSMA

22.09.2014, 21:05 Uhr

MITTEILUNG UEBERMITTELT VON BUSINESS WIRE. FUER DEN INHALT IST ALLEIN DAS BERICHTENDE UNTERNEHMEN VERANTWORTLICH.

M2M-Kommunikation macht in den USA zehn Prozent aller Mobilfunkverbindungen aus.

Triebfeder ist das enorme Wachstum in Automotive- und Versorgungsunternehmen.

19 Prozent aller M2M-Verbindungen weltweit entfallen auf die USA.

ATLANTA (USA) --(BUSINESS WIRE)-- 22.09.2014 --

Die USA sind weltweit einer der größten und fortschrittlichsten Märkte im Machine-to-Machine-Bereich (M2M): Die M2M-Kommunikation macht dort zehn Prozent aller Mobilfunkverbindungen aus. Im Vergleich dazu liegt der entsprechende Wert in Europa bei fünf und in Afrika bei nur einem Prozent. Diese Angaben stammen aus dem neuen GSMA-Bericht "Driving Innovation in Connected Living - The US Flags the Future of M2M". Ende 2013 stammten 35 Millionen MSM-Verbindungen aus den USA. Das entspricht 19 Prozent aller MSM-Verbindungen weltweit. Es steht zu erwarten, dass diese Größe im laufenden Jahr einen Wert von 41 Millionen MSM-Verbindungen erreichen wird. Die Triebfeder dafür sind nach Angaben von GSMA Intelligence insbesondere Innovationen im Automotive-Sektor, bei den Versorgungsunternehmen sowie in den Bereichen Erdöl und Erdgas. Die US-amerikanischen Netzbetreiber begegnen diesem überproportionalen Wachstum mit der Bildung strategischer Allianzen und taktischer Partnerschaften mit Branchenexperten, um den konkreten Anforderungen verschiedenster Branchen gerecht werden zu können.

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Der Bericht hebt außerdem hervor, dass der M2M-Markt in den USA einer der größten weltweit ist, sich aber trotzdem noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet und eine Reihe konkreter Herausforderungen bewältigen muss, um sein Potenzial voll ausschöpfen zu können. Dem Markt fehlt es derzeit an der nötigen Standardisierung. Dies schränkt die Interoperabilität ein, sorgt für Fragmentierung und begrenzt sowohl Skaleneffekte als auch die Wachstumsgeschwindigkeit. Auch ist die Kooperation zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor in vielen Teilen der Wirtschaft bisher noch ziemlich gering. In einigen Branchen, wie z.B. im Gesundheitswesen, mangelt es an aufsichtsrechtlicher Klarheit. Trotz dieser Herausforderungen wird es auf diesem Markt jedoch zu einer wachsenden Nachfrage in Bereichen kommen, wie beispielsweise Wearable Technologies, vernetzte Autos und das vernetzte Heim, die alle auf M2M-Verbindungen basieren.

"Die USA haben eine führende Rolle bei der Entwicklung von Netzwerktechnologien der nächsten Generation übernommen. Jetzt dehnen sie dieses weitsichtige Konzept auf die M2M-Technologie aus, insbesondere in Form von innovativen Dienstleistungen im Bereich des vernetzten Autos und des vernetzten Heims", so Alex Sinclair, Chief Technology Officer von GSMA. "Ohne gemeinsame, interoperable Standards und ohne angemessene gesetzliche Grundlagen kann der US-amerikanische Markt sein Potenzial jedoch nicht voll ausschöpfen. Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit mit US-amerikanischen Netzbetreibern fortzusetzen, um sie dabei zu unterstützen, die volle Leistungsfähigkeit der M2M-Technologie und des ,Internets der Dinge' anbieten zu können, damit die Bürger und die Wirtschaft gleichermaßen von wichtigen sozioökonomischen Weiterentwicklungen profitieren werden."

Chancen in der Automobilbranche

Auf den Straßen der USA sind derzeit rund 250 Millionen Autos unterwegs. Davon wurden 15,9 Millionen im Jahr 2013 angemeldet oder gekauft, so der internationale Automobilherstellerverband OICA. Bei diesen Zahlen verwundert es nicht, dass die Automobilbranche nach wie vor der größte Zielmarkt für das künftige M2M-Wachstum in den USA ist. Die Nachfrage der Verbraucher nach der Netzanbindung und nach Informationsleistungen im Auto, z. B. im Hinblick auf Kraftstoffverbrauch, Sicherheitsüberwachung, Nachrichten in Echtzeit, Wartungsarbeiten und selbst auf Pay-As-You-Drive-Versicherungen, wächst rapide.

M2M-Technologie bei Versorgungsunternehmen und in der Gebäudeautomation

In den USA ist auch die Entwicklung intelligenter Versorgungsnetze schnell vorangeschritten, in denen der Energieverbrauch in Echtzeit mithilfe vernetzter, intelligenter Verbrauchszähler gemessen wird. Dadurch sind Hausbesitzer und Unternehmen in der Lage, ihren Energieverbrauch auch aus der Ferne zu überwachen. Bisher wurden bis Ende 2012 im ganzen Land 43 Millionen intelligente Verbrauchszähler installiert. Häufig können die intelligenten Zähler in umfassende Gebäudeautomationssysteme integriert werden, mit denen der Hausbesitzer Heizung, Klimaanlage, Beleuchtung, ja selbst einzelne Geräte wie etwa Überwachungskameras oder Einbruchalarmanlagen fernsteuern kann. Im Jahr 2013 waren in Nordamerika ca. 2,3 Millionen solcher Smart Home-Anlagen im Einsatz.

Embedded SIM zur Beschleunigung des M2M-Markts

AT&T war der erste Netzbetreiber in den USA, der vor kurzem die Spezifikation "Embedded SIM" der GSMA an den Start brachte. Die GSMA-Spezifikation "Embedded SIM" gestattet es Mobilfunknetzbetreibern, eine skalierbare, zuverlässige und sichere Anbindung für vernetzte M2M-Geräte zu realisieren, die häufig hermetisch abgeschlossen sind, z. B. im Falle des vernetzten Autos oder intelligenter Verbrauchszähler. Mit Hilfe dieser Technologie kann der Netzbetreiber außerdem Dienste per Mobilfunk bereitstellen und administrieren. So kann dem Endkunden ein flexibler Service angeboten werden. Die GSMA-Spezifikation "Embedded SIM" fördert eine gemeinsame Architektur, welche die Kosten senkt, die Effizienz steigert und den schnell wachsenden M2M-Markt noch weiter beschleunigt. Dieser soll nach Angaben von GSMA Intelligence in diesem Jahr weltweit ein Volumen von 244 Millionen Verbindungen erreichen.

Den Bericht können Sie unter folgender Adresse herunterladen: www.gsma.com/newsroom/wp-content/uploads/us-m2m-2014.pdf.

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation aus über 220 Ländern, wie beispielsweise Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Medien, Transport und Versorgungsunternehmen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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